Doch kein Frühling

Boah! Der Winter ist zurück. Seit heute Morgen schneit es wie verrückt. Vom Fenster aus sieht man kaum noch die Bürogebäude von Gegenüber. Der Schnee bleibt liegen, nicht nur auf den Bäumen, sondern auch auf der Straße. Jetzt, wo viele Gemeinden ihre Räumfahrzeuge schon eingemottet haben.

Gestern noch eitel Sonnenschein mit frühlingshaften Temperaturen und heute: Winter und Kälte. Da soll man nicht verrückt werden.

Eigentlich ist das ja nicht weiter verwunderlich. Es geht auf Ostern zu. Meine Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass es zu Ostern häufiger schneit, als zu Weihnachten. Zumindest im vergangenen Jahrzehnt. Dafür ist es an Weihnachten oft sommerlich warm und schneefrei.

Wer soll sich da noch auskennen. Das Wetter spielt verrückt, die Welt auch und die Menschen sowieso. Man schlägt sich entweder die Köpfe ein oder wählt ideologisch fragwürdige Parteien. Vernunft wurde zu einem Fremdwort, genauso wie Respekt und Menschlichkeit. Dafür sind Egoismus und Gier zu den Triebfedern unserer Gesellschaft geworden. Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht. Da wünscht man sich fast eine Eiszeit zurück, die mit einer meterdicken Schneedecke alles unter sich begräbt. Am besten die ganze Menschheit dazu.

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