Top Gun – Top Film

Quelle: Amazon

Wir haben uns am Wochenende endlich die Fortsetzung von Top Gun angesehen.

Top Gun – Maverick ist nicht einfach nur eine Fortsetzung, es ist ein filmisches Erlebnis, das man gesehen haben muss. Ich bin immer noch komplett geplättet von dem Film. So echt fühlt sich nicht mal das Original an. Das liegt daran, dass die Schauspieler für die Aufnahmen ins Cockpit echter Jets gesteckt wurden. Die sind also wirklich geflogen. Zuvor bekamen sie eine richtige Pilotenausbildung. Man sieht und hört im Film, welchen Kräften die Piloten ausgesetzt sind. Das ist wahnsinn. Lockheed Martin hat sogar einen Versuchs-Jet konstruiert, der im Film zu sehen ist. Nicht etwa als ein kleines Modell sondern als ein lebensgroßes Flugzeug. Der Aufwand hat sich echt gelohnt. Der Film ist ganz ganz großes Kino.

Die Handlung: Maverick ist nach wie vor in der Navy und fliegt immer noch. Er arbeitet als Testpilot am Mach 10-Projekt. Als das Projekt eingestellt werden soll, riskiert er alles und zerstört dabei das Flugzeug. Er wird suspendiert und zu Top Gun als Ausbilder abgeschoben. Hier soll er die besten Piloten auf einen schwierigen militärischen Einsatz vorbereiten. Das geforderte Manöver ist eigentlich unmöglich ohne Opfer durchzuführen. Er muss also entscheiden, wen er in den Tod schickt. Besonders schwierig: unter den Schützlingen ist der Sohn seines ehemaligen Flügelmanns Gus, der damals unter seinem Kommando verunglückt ist.

Die Geschichte ist glaubhaft und mit jeder Menge Konflikte bestückt. Der Feind bleibt gesichtslos und es wird nicht gesagt, ob es sich um Russen, Iraner oder sonst wen handelt. Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Spannender ist, wie sich die Piloten vorbereiten und mit welchen Tricks Maverick arbeiten muss, um die jungen Menschen zu Höchstleistung anzuregen. Hinzu kommen die internen Streitigkeiten der Navy-Admiräle mit Maverick, der nur einfacher Captain ist und seine Gewissensbisse, wegen des Todes von Gus.

Ich habe auffällig viele Filme von Tom Cruise im Regal, obwohl ich nicht unbedingt ein großer Fan des Schauspielers bin (alleine schon wegen seines Scientology Hintergrunds). Aber eines kann man nicht abstreiten, er hat ein Händchen für gute Filme. Nun kommt mit »Top Gun – Maverick« eine weitere Perle hinzu. Ein Verdienst von Tom Cruise, der auch als Produzent mitgewirkt hat und dafür verantwortlich ist, dass mit echten Jets gedreht wurde. Er fliegt in dem Film sogar sein eigenes Flugzeug.

Sehr gut ist auch der Soundtrack. Den habe ich mir gleich mal zugelegt. Hans Zimmer, Harold Faltermeyer und Lady Gaga, das ist eine sensationelle musikalische Kombi, die man lange nicht aus den Ohren bekommt.

Wem schon der erste Top Gun Film gefallen hat, der sollte unbedingt die Fortsetzung sehen. Wer beides nicht kennt, hat eine echte Bildungslücke. Am besten schaut man sich im Anschluss noch das Making of an, um zu verstehen, welcher Aufwand für den Film betrieben wurde.

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