Verärgertes Fandom

Vor wenigen Wochen ging die dritte Staffel von Star Trek: Discovery zu Ende. Ich habe sie nicht gesehen, da wir kein Netflix haben. Aber was man so darüber hört und liest, klingt nicht gerade ermutigend.

Wie schon mehrfach gesagt war ich persönlich schon von der ersten und zweiten Staffel nicht überzeugt, dabei versuchte ich mit niedrigen Erwartungen und möglichst vorurteilsfrei an die Serie heranzugehen. Was allerdings schwerfällt, wenn man die Meinungen der Star-Trek-Fans im Vorfeld wahrgenommen hat. Das veränderte Aussehen der Klingonen, eine Mary Sue als Hauptprotagonistin und der fehlende wissenschaftliche Bezug, waren die Hauptkritikpunkte der Fans. Dem konnte ich nur zustimmen, nachdem ich die ersten Episoden gesehen hatte. Mir fiel vor allem die arg konstruierten Geschichten auf, die erzählt wurden und die vielen Logiklöcher, die von Folge zu Folge und von Staffel zu Staffel mehr wurden.

Nun scheint das in Staffel drei nicht wirklich besser geworden zu sein, zumindest in den letzten Folgen. Es ist wohl dasselbe passiert wie bei Star Trek: Picard, auf einen starken Beginn folgte ein unsägliches Finale, das weder logisch war, noch den »Idealen« von Star Trek entsprach. Anschauen werde ich sie mir irgendwann, wenn sie auf DVD oder Blu-Ray erhältlich sein wird.

Meinen Freund Ben Calvin Hary hat die Staffel so gewurmt, dass er ein Video darüber gemacht hat, in dem er die Frage stellt: Ist die dritte Staffel von Discovery wirklich so schlecht? Offensichtlich ist sie das wohl, wenn man sich die Kommentare der Fans dazu durchliest.

Wen das Video interessiert, ich teile es an dieser Stelle gern.

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