Baubesprechung mit Schnee

Heute kam ich mal raus aus dem Büro und durfte zu meinem ersten Jour fixe bei einer unserer Baustellen.

Der Kollege und ich fuhren gegen halb neun nach Ruhpolding. Es war knackig kalt, der Himmel war blau, die Sonne schien und über den Senken stiegen die letzten Nebelreste auf. Das sah toll aus. Je näher wir den Bergen kamen, desto weißer wurde es. Die Wälder wirkten wie mit Puderzucker bestreut und auf den Wiesen lud eine geschlossene Schneedecke zum Langlaufen ein. (Na, ja, ein bisschen mehr Schnee braucht es dann doch noch.) Jedenfalls machte mir das richtig Spaß. Da gingen auch die Kopfschmerzen weg, für mich seit der Früh plagten.

Die Besprechung war nicht sonderlich spektakulär. Es ging um irgendwelche Details, die mich nicht betrafen. Aber ich fand es schön, die Leute von der Baufirma, mit denen ich seit drei Jahren mehrmals wöchentlich telefoniere, mal in echt zu sehen.

Als wir nach knapp zwei Stunden wieder zurückfuhren, hatte sich der Himmel zugezogen, der Schnee taute und von den Bergen wehte der Föhn. Deshalb wohl auch die Kopfschmerzen. Gleich sah die verschneite Landschaft nicht mehr ganz so spektakulär aus.

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