Ein Sammelsurium für die SOL 96

Die letzten Wochen hielt mich die SOL, das Magazin der PRFZ, in Atem. Anfang September machte ich die ersten Artikel zum Redigieren fertig. Mein geschätzter SOL-Redaktionskollege Norbert Fiks hat dieses Mal Überstunden machen müssen, weil er ganz allein alle Artikel auf Fehler prüfen musste. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für seinen Einsatz. Für die nächste Ausgabe haben wir einen zweiten Lektor gefunden – denn geteilte Arbeit ist bekanntlich halbe Arbeit, wie es so schön heißt.

Zum Inhalt: Der ist wieder sehr bunt geraten. Neben den Besprechungen zur Erstauflage und zur NEO-Staffel »Die solare Union«, werfen wir im Schwerpunkt einen Blick auf die Publikationen, die in diesem Jahr zusätzlich zur Erstauflage zur PERRY RHODAN-Serie erschienen sind, inkl. Interviews und Werkstattberichten der Autoren. Die 6-teilige Reihe zu den »verlorenen Jahrhunderten« wird genauso vorgestellt wie die Romane zu den »Dunkelwelten«. Aus Platzgründen konnten wir leider nicht alle Ausgaben in dieser SOL vorstellen. Aber keine Sorge, die verbliebenen Artikel werden ins nächste Heft verschoben. Es gibt zudem eine Besprechung zu Andreas Eschbachs »Perry Rhodan – Das große Abenteuer« und zwei Werkstattberichte zur Miniserie »Mission SOL«.

In einem Interview berichtete Robert Corvus, wie er vom Gucky-Hasser zum Gucky-Fan wurde und warum Gucky für jeden Autor eine Herausforderung darstellt. Wie versprochen liefern wir die Highlights des NEO-Programmpunkts von den 3. PR-Tagen Osnabrück nach. Außerdem drucken wir einen Artikel über die Zyklus-Enden und ihre Titelbilder. Liebhaber von Fan-Geschichten kommen bei zwei Geschichten aus dem Perryversum auf ihre Kosten. Und wie in jeder letzten Ausgabe des Jahres gibt es bei einem Kreuzworträtsel etwas zu gewinnen.

Das Cover stammt von Thomas Rabenstein und zeigt eindrucksvoll eine gestrandete SOL.

Vom Weizen, der keiner ist.

Buchweizenfeld

Wir backen seit Jahren mit Buchweizenmehl. Ich habe mich immer gefragt, wie Buchweizen wächst, bzw. wie die Pflanzen aussehen. Seit diesem Jahr bin ich schlauer.

Im Ostseeurlaub fanden wir im Hotel statt des obligatorischen Bonbons eine Tüte mit Samen auf dem Kopfkissen. Es handelte sich um eine Samenmischung speziell für Bienen und artverwandte Insekten. Neben Kornblumen enthielt die Packung unteranderem Buchweizen. Ich war gespannt, ob sie aufgehen würden. Nach der Aussaat wuchs relativ schnell eine richtige Bienenweide heran. Besonders auffällig waren zirka einen Meter große Pflanzen mit kleinen weißen Blüten. Weil ich die anderen Blühpflanzen aus der Packung kannte, konnte es sich dabei nur um Buchweizen handeln.

Ich konnte mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, wie daraus etwas wie Weizen und schon gar nicht so etwas wie Mehl herauskommen sollte. Dann verblühten die Planzen und es bildeten sich winzige dreieckige Früchte, die ein bisschen an Bucheckern erinnerten. Für diejenigen, die nicht wissen, was Bucheckern sind. Das sind die Früchte der Buchen, etwa einen Zentimeter große, dreikantige, braune Nüsse, die geröstet und geschält eine echte Delikatesse sind. Roh sollte man sie nicht in großen Mengen essen, weil sie Blau- und Oxalsäure enthalten. Aber eine oder zwei haben mir auch als Kind nicht geschadet.

Buchweizen getrocknet

Zurück zum Buchweizen. Ich öffnete also eine der winzig kleinen Früchte. Tatsächlich enthalten sie einen weichen Kern, der sich mit dem Finger leicht zu einem weißem Mehl verreiben lässt. Das Geheimnis des Buchweizenmehls war gelüftet.

Man braucht aber sehr viele solcher Früchte, um eine ansehnliche Menge an Mehl zusammenzubekommen. Weshalb Buchweizen teurer als normales Weizenmehl ist. Im September habe ich in unserer Gegend dann auch ein ganzes Feld mit Buchweizen entdeckt.