Sommerhitze in Wien

Gestern gab es ein kleines Problem mit dem WLAN bzw. kein WLAN, deshalb reiche ich den Eintrag von heute nach. Ich habe keine Ahnung, ob ich am heutigen Tag zum Bloggen komme. Aber wer sehen möchte, was auf dem Austria Con 2016 so abgeht, dem sei die Facebook Seite des Austria Con empfohlen. Und nun zu den Erlebnissen von gestern.

Wien schlaucht … denn die Stadt will zu Fuß erobert werden.

Wir haben zumindest heute morgen erst einmal die Trambahnlinien 1 & 2 genutzt, um uns einen Überblick zu verschaffen. An den Orten, die uns gefielen, stiegen wir aus um sie genauer anzusehen. Dabei haben wir große Kontraste entdeckt. Den hellen Prunkbauten rund um die Hofburg, stehen die Graffiti und der punkig wirkende Dampfer am Donaukanal entgegen.

Genauso kontrastreich sind auch die Menschen. Ich sah schicke Damen mit Hündchen, amerikanische und asiatische Touristen, Businesstypen in Anzügen, alte Männer mit weißem Vollbart, die aussahen wie der Alm-Öhi oder jüdisch-orthodoxe Jugendliche mit schwarzen Hüten und Zöpfchen. Das bunte Allerlei zusammen mit der auffälligen Architektur macht den Kern der Metropole Wien aus.

Nirgendwo sonst sah ich so viele historische und moderne Gebäude nebeneinander. Bei manchen Palästen scheint die Zeit stehengeblieben zu sein und andere wiederum sehen aus, als hätte man sie aus einer fernen Zukunft hierher versetzt. Mir gefällt so was. Es zeigt Kreativität und gleichzeitig die Verbeugung vor der Geschichte. Besonders krass ist die romanische Kirche St. Ruprecht, die wie ein Fremdkörper zwischen den hohen hellen Fassaden aussieht.

Auf unserem Weg durch die Stadt besuchten wir das Schmetterling Haus im Palmengarten. Angesichts der tropischen Temperaturen innen und außen hielt ich es leider nicht lange dort aus.

In der Hofburg und vor der spanischen Hofreitschule drängten sich die Touristen und die Fiaker. Die Gassen in der Innenstadt quollen am Mittag über vor Menschen.

Später machten wir das Gelände um den Hauptbahnhof unsicher, tranken einen Cappuccino und genehmigten uns ein Stück Erdbeer-Schokoladen-Torte. Ich beging den Fehler, einen Blick ins aktuelle PERRY RHODAN Heft zu werfen, weil ich wissen wollte, ob die Clubnachrichten drin sind. Vor Schreck klappte ich es schnell wieder zu und legte es ins Regal zurück. Warum? Darüber schreibe ich lieber ein andermal.

Am Nachmittag half ich im Congebäude beim Aufbau des Stands der PRFZ. Leider steckt eine Kiste mit Artikeln noch bei der Post. Wir hoffen ja, dass sie bis morgen auftaucht, ansonsten sieht es für den Stand mager aus.

Jetzt muss ich erst einmal unter die Dusche. Denn noch nie habe an einem 30. September so sehr geschwitzt wie heute. Das Klima ist wie im Hochsommer.

Vom Empfang im Rathaus berichte ich später.

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