Fedcon – Anreise unter erschwerten Bedingungen

Eigentlich hatten wir ja bereits zum Captain’s Table 2011 beschlossen nie wieder mit dem Auto zu einer Fedcon anzureisen. Warum wir es dann in diesem Jahr doch gemacht haben, ist mir nach wie vor schleierhaft. Es hatte aber wohl mit den unzähligen Baustellen der Deutschen Bahn sowie mit der schlechten Verbindung zwischen Flughafen Köln-Bonn und dem Maritimhotel Bonn zu tun. Außerdem übernachten wir in einem Ort außerhalb von Bad Godesberg, der ohne Auto schlecht erreichbar ist.

Als wir dann gestern nach neun Stunden, völlig entnervt ankamen, hatte sogar mein Mann die Nase voll und er fährt leidenschaftlich gern mit dem Auto. Nicht nur der unglaublich dichte Verkehr auf der A3, Staus und die endlosen Baustellen haben uns zugesetzt, sondern auch die wechselnden Wetterbedingungen. Bei plötzlich einsetzenden Starkregen ist es kein Vergnügen, eingeklemmt zwischen LKWs auf der rechten Spur und unbelehrbaren Rasern auf der linken Spur, ohne jegliche Sicht voranzukommen.

Im Maritimhotel zerschlug sich die Hoffnung meines Mannes, wir könnten uns trotz bereits bezahlter Tageskarten für morgen anmelden. Das geht natürlich nicht, hatte ich aber schon prophezeit. Wir blickten uns kurz um, ob wir zwischen den vielen Star Trek Fans Bekannte treffen und fuhren gleich zu unserer privaten Unterkunft weiter, wo wir dann sehr freundlich empfangen wurden.

Doch ganz ehrlich, mir graut bereits vor Montag, wenn wir die Heimreise antreten müssen. Was wieder mindestens sieben Stunden Autofahrt bedeutet. Kostengünstiger ist zwar das Auto, aber dass rechtfertigt nicht die Nerven, die man dabei verliert. Ich glaube ich habe ein paar graue Haare mehr.

Das nächste Mal nehmen wir wieder das Flugzeug. Basta!

2 thoughts on “Fedcon – Anreise unter erschwerten Bedingungen

  1. Ich würde nie freiwillig die A3 nehmen. Ihr habt aber wohl keine Wahl, seid sicher über Nürnberg gefahren? Wie auch immer, dann würde ich zumindest ab Hanau die A45 und dann die A4 in Betracht ziehen. Ist zwar etwas weiter, aber nie voll. Oder man fährt „unten rum“ via Stuttgart und dann die A61 hoch.

    Aber wann war die FedCon? Zu Pfingsten? Da würde ich an keinem Tag das Auto nehmen ;-)

  2. 9 Stunden? Ich wäre gestorben @__@ Mir reichen schon die 2 Stunden Fahrt zu meinen Eltern, die sich dank besagter Baustellen zwischen Frankfurt und Bamberg meist noch mal in die Länge ziehen. Ich frage mich wer auf die glorreiche Idee kam, eine einspurige Baustelle auf der Autobahn aufzustellen! Wilfried muss doch der rechte Fuß nach der Fahrt abgefallen sein :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.