Einräumstress

Wer schon mal umgezogen ist oder renoviert hat, kennt das bestimmt: Ausgeräumt ist ein Raum schnell, das wieder Einräumen ist die echte Herausforderung.

Seit fünf Tagen versuche ich mein Schlaf- und Arbeitszimmer wieder einzuräumen. Dort musste im Sommer wegen eines Wasserschadens der Fußboden raus. Und ehe alles wieder trocken und der neue Teppichboden verlegt war, hat es bis Mitte Oktober gedauert.

Ich hatte mir extra ein paar Tage mehr freigenommen, um alles wieder an Ort und Stelle zu befördern. Bett und Schränke aufstellen ging ja noch. Den Computer und seine Peripherie zu verkabeln war schon kniffliger. Woran ich aber wirklich verzweifle ist, dass ich meinen Schreibtisch nicht mehr habe. Der hat mir nämlich das zweimalige auseinander- und wieder zusammenbauen übel genommen und nur noch Schrottwert. Einen adäquaten Neuen konnte ich auf die Schnelle nicht finden und so verzweifle ich an massenhaft CD’s, Papier und Stiften. Und stelle mal wieder mit Ernüchterung fest, dass ich viel zu viel aufhebe. Schon gestern habe ich angefangen rigoros wegzuwerfen, aber irgendwie will der Berg nicht kleiner werden.

Es wird wohl noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis ich für jedes Ding einen Platz gefunden habe.

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