In der Update-Hölle

Es ist jedes Mal dasselbe. Kaum war ich mal zwei Wochen lang nicht an meinem PC, schon bin ich einen halben Tag lang damit beschäftigt, das Betriebssystem und die Programme auf den aktuellsten Stand zu bringen.

An diesem Wochenende war es besonders schlimm. Ich hatte den Computer drei Mal eingeschaltet, vor jedem Ausschalten forderte mich das Betriebssystem auf, Updates zu installieren. Ich habe mal mitgezählt und bin auf 25 Windows-Updates gekommen. Doch dabei blieb es nicht. Zunächst hat meine Virensoftware geschrien, dann der Browser, der Flashplayer, Java und zu guter Letzt auch noch das iTunes.
Von der wenigen Zeit am PC, die mir an den Wochenenden im Haus meiner Eltern bleibt, verschwende ich einen Großteil mit Systemaktualisierung. Inzwischen neige ich dazu, den PC gar nicht mehr einzuschalten. Sondern nur noch mit meinem iPad zu arbeiten.

Aus diesem Grund haben mein Mann und ich uns einen iMac angeschafft. Den schalte ich ein und kann sofort mit dem loslegen was ich tun möchte, ohne mich um Betriebssystem und Co kümmern zu müssen. Das einzige, was ich dort regelmäßig updaten muss, ist das „Office“ von Microsoft.

Ich frage mich ja ernsthaft, warum schafft es Apple ein Betriebssystem zu programmieren, dass man nicht wöchentlich aktualisieren muss und Microsoft nicht? Und warum finden sich auch nach Jahren in einem Windows-Betriebssystem noch Schwachstellen und Sicherheitslücken? Wenn ich es recht bedenke, muss ich davon ausgehen, dass da schludrig gearbeitet wird.

Ach, für die unausgegorene Windows-Software muss ich auch noch eine Menge Geld zahlen, während Apple sein Betriebssystem kostenlos anbietet. Das ist mehr als interessant.

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