Traummann

Habe ich schon mal erwähnt, das ich mit dem besten Mann des bekannten Universums verheiratet bin?

Nein, das ist nicht übertrieben, es stimmt und wird mir immer klarer, je länger wir zusammen sind. Das werden in diesem Jahr immerhin acht Jahre, von denen wir fünf verheiratet sind.
Dabei sind es stets die Kleinigkeiten, an denen sich das messen lässt. Zum Beispiel, als er vor zwei Tagen „Eisblümchen“ zu mir sagte, als ich mal wieder meine kalten Füße unter seine Bettdecke geschoben habe. :) Oder gestern, als er mich mit einem personalisierten Glas Nutella überrascht hat. (Dabei hatte ich mir ja geschworen meine Finger von dem Zeug zu lassen, weil es definitiv nicht figurfördernd ist. Aber zum Glück ist es nur ein kleines Glas.) Dabei ist er stets zur Stelle, wenn ich ihn brauche, putzt, bäckt, kocht und hält mir den Rücken frei, wenn ich mal wieder nicht von der Tastatur wegkomme. Er erträgt stillschweigend meine Launen, wenn ich überarbeitet und hungrig bin. Dann versucht er mich auf seine liebenswert Art aufzuheitern.
Natürlich läuft auch bei uns nicht immer alles glatt, meistens dann wenn sein Ordnungssinn mit meinem systematischen Chaos kollidiert. Dennoch bewundere ich meinen Mann für seine Disziplin in all den Dingen, die er tut.

Unsere Beziehung funktioniert auf vielfältige Weise. Da sind zu allererst Vertrauen und Kommunikation, ohne die geht gar nichts. Wichtig ist auch, sich gegenseitig genug Freiraum zu lassen. Das wir viele gemeinsame Interessen haben, ist vorteilhaft. Aber mir ist genauso wichtig unsere Unterschiede zu tolerieren und zu pflegen. Kompromisse sind notwendig, dürfen aber nicht die Regel darstellen. Auch treffen wir unsere Entscheidungen immer gemeinsam, sei es wenn es um eine neue Anschaffung geht, bei den Urlaubsplänen oder auch nur um das abendlichen Fernsehprogramm festzulegen, denn Entscheidungen müssen von beiden Partnern getragen werden, sonst fühlt sich einer zurückgestellt.

Ab und zu grenzt unsere Beziehung fast schon ans Telepathische. Dann, wenn wir wiedermal das Gleiche denken (und aussprechen) oder nach demselben Film im DVD-Regal greifen. Das ist dann fast schon ein wenig unheimlich.

nutella

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