Stardust – Auf den Spuren des Generex

Heute möchte ich meine Meinung zu Band 4 – Die Ruinenstadt – und Band 5 – Kommando Virenkiller – beide von Robert Corvus, kundtun.

Den Inhalt der beiden Bände gibt es wie gehabt in der Perrypedia.

In dem Doppelband erfahre ich leider auch nur wenig mehr darüber, was es mit dem Bösewicht Generex auf sich hat. Irgendwie dümpelt die Handlung so vor sich hin. Der Gegner ist für meinen Geschmack ein wenig zu mächtig, dafür, dass er so plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist. Alles scheint sich gegen Eritrea Kush und Perry Rhodan, die in getrennten Missionen unterwegs sind, zu stellen und so liegt die Hoffnungslosigkeit wie eine bleierne Decke über dem Geschehen.
Rhodans und Karat Tingas Abenteuer mit den Jaroc in der Ruinenstadt lesen sich ziemlich zäh, weil man stets das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten. Auch wäre mir lieber gewesen, man hätte dieses schlangenförmige Positronikteil „Posimon“ in der Malvenstadt zurückgelassen. Dort passte es hin. Jetzt, zusammen mit Rhodan, wirkt es auf mich wie ein billiger Abklatsch von Gucky und nervt so langsam. Der Generex, als Bösewicht, ist zwar besser als ein gewisser Lok-Aurazin (PR Action), dennoch bleibt er die meiste Zeit über farblos und seine Wandlung vom Helden zum Überherrscher nimmt man ihm nicht ab. In der PR-Erstausgabe klappt das doch mit dem Bösewicht zur Zeit sehr gut. Der Charakter von Vetris Molaud ist vielschichtig und seine Handlungen logisch.
Einzig Kushs Einsatz in der Virenfähre zusammen mit einem reinen Frauenteam, fand ich erfrischend. Es war aber auch ziemlich leichtsinnig von der Admiralin. Als Oberbefehlshaberin der Flotte sollte man sich doch ein wenig mehr Gedanken über die Konsequenzen des eigenen Ablebens machen. Nichtsdestotrotz agieren die Figuren der Epsalerin – Gwen Soprina – und der Blues – Güramy Triktuk – selbstbewusst und intelligent. Nur der einzige Mann im Team verliert die Nerven, da werden wohl einige der männlichen Leser schwer geschluckt haben. :)

Das was ich mir von Perry Rhodan – Stardust erhofft habe, habe ich bisher nur bedingt erhalten. Mir fehlt ein wenig der Rote Faden in der Handlung und ein paar Erläuterungen zum warum und wieso, wären auch nicht schlecht. Immerhin ist das Auftauchen von Timber F. Whistler am Ende ein Lichtpunkt in der Dunkelheit.

Morgen gehts dann weiter mit Band 6 und 7.

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