Inside Rosenheim

Da ich zur Zeit eine Laserbehandlung für meine Augen brauche, muss ich dafür regelmäßig nach Rosenheim in eine Augenklinik. In dem Zuge bin ich diese Woche endlich mal in die Rosenheimer Innenstadt gekommen. Bisher kannte ich nur den Bahnhof und den Lockschuppen (dort finden regelmäßig große Ausstellungen statt).

Die Stadt Rosenheim hat etwa 67.000 Einwohner. Die Stadt ist eine krude Mischung aus historischen Gebäuden, wie man sie aus kleineren Orten in Oberbayern kennt, modernen Neubauten und Industrieanlagen. Dazwischen stehen immer mal wieder heruntergekommene Altbauten. Je weiter man aus der Innenstadt hinauskommt, desto mehr werden die Industrieniederlassungen. Das erzeugt ein eigenartiges Flair, bei dem man nicht so recht weiß, ob man jetzt in einem Dorf oder einer Stadt unterwegs ist.

Der weitläufige Max-Josefs-Platz mit seinen historischen Gebäuden erinnert mich ein wenig an die Innenstadt von Innsbruck. In den kleineren Straßen dahinter wähnt man sich in Waging und auf der Parallelstraße stehen neben einem modernen Parkhaus nichts sagende Neubauten.

Interessant ist, dass der Lokschuppen fast ein Kilometer vom Bahnhof entfernt ist. Schienen sieht man keine mehr. Ihm gegenüber liegt das Rathaus und daneben ein weiteres großes Parkhaus. Überhaupt verfügt Rosenheim über viele Parkhäuser, in denen man eine Stunde lang kostenlos parken kann.

Es hat jetzt fast zwanzig Jahre gedauert, bis ich es mal in die Rosenheimer Innenstadt geschafft habe. Es gibt ein paar hübsche Ecken, aber auch viel Leerstand wie überall. So richtig sehenswert finde ich die Stadt nicht. Da habe ich schon hübschere Städte besucht, die weniger provinziell wirkten.

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