Christinas Multiversum

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Begegnung mit Lem

14.000 Zeichen, so viel habe am Montag auf der Zugfahrt für meinen Roman geschrieben. Damit bin ich auf die Zielgerade eingebogen. Es wird langsam eng für meinen Protagonisten, die Handlung verdichtet sich und das große Finale wirft seine Schatten voraus. Noch ein paar solcher Zugfahrten und ich darf ENDE unter die Geschichte schreiben. Es sind zwar mehr Seiten geworden, als ich gedacht habe, aber mehr Fleisch an einem Text kann nicht schaden, denn es wird beim Überarbeiten sicher noch einiges wegfallen.

Für meine Blogleser, veröffentliche ich heute mal wieder einen Appetithappen vom Anfang meines nicht mehr so geheimen Geheimprojekts. Mein Protagonist Pogo hat inzwischen eine neue Mitbewohnerin. Die junge Mandy ist bei ihm eingezogen. Das Mädchen stellt Pogos Geduld gehörig auf die Probe. Dabei findet er in Mandy genau das, was er verloren glaubt – jugendlichen Eifer.

Zehn Minuten später steht sie in der Tür. Sie trägt schwarze Leggins, aus denen ihre dünnen Beine wie Hühnerfüße herausragen. Der löchrige Pullover hängt ihr wie ein Lumpen am Körper. Ihre bunten Haare stehen unmotiviert nach allen Seiten ab, aber dafür ist ihr Gesicht wieder sauber. Ihre Finger nesteln an den Ärmeln des Pullis, ziehen sie in die Länge.
Ich versuche sie zu ignorieren, lese weiter in dem alten Taschenbuch vom Aufbau-Verlag, dass ein Belgier geschrieben hat. Und obwohl mich der Krimi fesselt, bin ich durch Mandys Anwesenheit abgelenkt. Aus den Augenwinkeln heraus beobachte ich, wie sie auf der Türschwelle steht und von einem Bein aufs andere tritt. So, als traue sie sich nicht in die Höhle des Löwen. Die Aktion in der Küche hat sie tatsächlich verunsichert.
Irgendwann kommt sie doch herein und streift wortlos durch mein Zimmer. Ihr Blick huscht unruhig hin und her, als suche sie nach etwas, das sie nicht findet. Mit enttäuschter Miene bleibt sie schließlich neben meinem Bett stehen.
»Hast du kein Fernseher, oder was?«
Ich schüttele den Kopf, ohne zu ihr aufzusehen. »Nein, den Fernseher hat mein Ex-Mitbewohner mitgenommen. Ich kann mir die Rundfunkgebühren eh nicht leisten.«
»Und was ist das da?« Sie deutet auf meinen Mac-Performa.
»Das ist mein Computer, der ist absolut tabu für Dich. Sollte ich dich auch nur in der Nähe des Teils antreffen, bist du tot, verstanden?«, drohe ich mit dem Finger und meine es vollkommen ernst. Der Computer ist der einzige Besitz, der mir etwas bedeutet, nicht nur weil er mein Werkzeug ist.
Ihr Blick wandert unsicher zwischen mir und dem Mac hin und her, dann lässt sie die Schultern hängen. »Das ist doch scheiße, ohne Fernseher. Total langweilig.« Dabei ist ihr Ton vorwurfsvoll, beinahe anklagend. »Was soll ich’n jetzt machen ohne Fernsehen?«
Ich verschweige ihr lieber, dass der Computer einen integrierten TV-Tuner hat. Schulterzuckend und ohne sie eines direkten Blickes zu würdigen, schlage ich stattdessen vor: »Lies ein Buch!«
Der Gedanke scheint ihr nicht zu gefallen. Denn das verächtliche Stöhnen ist nicht zu überhören. Jetzt sehe ich doch zu ihr auf. »Was hast du gegen gute Geschichten?« Ich mag nicht glauben, dass es jemanden gibt, der grundsätzlich gegen Literatur ist.
Sie rümpft wieder ihre Stubsnase. »Lesen fetzt nicht.«
»Wer sagt das?«
»Das weiß doch jeder!«, nuschelt sie und blickt zu Boden während ihr rechter Fuß in der bunten Stricksocke immer wieder gegen die Europalette tritt, auf der meine Futonmatratze liegt.
Ich lege den Krimi zur Seite und rappele mich auf. Mit einem sanften Schubs befördere ich sie zu dem, aus Bierkisten zusammengezimmerten, Bücherregal an der gegenüberliegenden Wand, in der auch der Plattenspieler steht. Die LP muss ohnehin gedreht werden. Das erledige ich gleich, dann greife ich wahllos in die Bücherfront und hole ein Buch heraus, das ich ihr feierlich überreiche. »Hier, damit ist dir bestimmt nicht langweilig.«
Sie nimmt es in die Hand und dreht es hin und her, als hätte sie nie zuvor ein Buch gesehen. Dann bleibt ihr Blick am Titel hängen. »Solaris? Von was handelt’n das?«
»Von einem Raumfahrer und einem geheimnisvollen Ozean auf einer fremden Welt.«
»Das ist doch nicht etwa so’ne Science Fiction Scheiße?«
»Nein keine Scheiße, das is’n echter Klassiker«, verteidige ich den alten Lem.
Sie streckt mir das Buch entgegen und fragt stirnrunzelnd: »Hast du auch was, das nich’ für Jungs is‘?«
»Das können auch Mädchen lesen«, widerspreche ich und schmeiße mich wieder auf mein Bett.
Sie bleibt eine Weile unschlüssig stehen, hält das Buch wie etwas Schmutziges, ihr zutiefst Verhasstes.
»Take it or leave it!«, murmle ich vor mich hin und nehme wieder meine eigene Lektüre zur Hand. Als sie gehen will, frage ich beiläufig: »Sag mal, wie alt bist du eigentlich?«
Sie zuckt zusammen.
»Das hab ich dir gestern schon erzählt«, sagt sie protestierend und fügt herausfordernd hinzu: »Vielleicht solltest du weniger saufen, da bleiben auch deine Gehirnzellen intakt.«
Ich muss mich wirklich zusammenreißen, um meine Überraschung nicht zu offensichtlich werden zu lassen. Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir ihre Respektlosigkeit. Ich tue so, als hätte sie nichts gesagt und widme mich wieder meinem Buch, während sie stehenbleibt und mich herausfordernd ansieht. Keiner von uns redet, nur die Musik ballert aus den Lautsprechern.
Dann geht sie. Das Buch nimmt sie mit.

Resonanzlos unglücklich

Jeder der etwas für andere schafft, kennt sicher dieses Gefühl. Man stellt etwas hin, in das viel Herzblut geflossen ist, das vielen Menschen dienen oder ihnen Freude bereiten soll, doch man bekommt nichts zurück, kein Danke, kein Lob, noch nicht mal Kritik. Dabei wäre mir Letzteres sogar lieber als diese frustrierende Leere. Für uns Schaffende aus dem Fandom ist es inzwischen Alltag geworden, man müht sich mit einem Fanzine ab, einem Fan-Roman oder einem Magazin. Doch die Reaktion der Leser bleibt aus. Dabei wäre es so einfach. Eine E-Mail ist schnell geschrieben, ein Eintrag in einem Forum oder bei Facebook noch viel schneller. Doch stattdessen … Schweigen.

Auch Heftroman-Serien wie PERRY RHODAN leben unteranderem von der Reaktion der Leser. Vielleicht sind sie nicht ganz so abhängig, solange die Hefte noch gekauft werden. Schließlich geht es auch in einem Verlag am Ende nur um schwarze und rote Zahlen. Aber wenn es keine Leser mehr gibt, die an die Redaktion schreiben, die ihre Meinung und Kritik zu den Romanen äußern, kann es auf kurz oder lang keine LKS (Leserkontaktseite) mehr geben. Manchmal hilft da oft nur ein Skandal, um die Massen zu einem Feedback zu bewegen. Zum Beispiel indem man die LKS einfach mal weglässt. Zuletzt geschehen in drei Heftromanen der vergangenen Wochen (eigentlicher Grund war die Überlänge der Romane). Plötzlich kamen sie aus den Löchern gekrochen. Ein Aufschrei ging durchs Fandom: »Wieso gibt es keine LKS mehr und überhaupt, das geht doch nicht … der böse Verlag will doch nur sparen.« Tja, hat vielleicht einer Derjenigen, die dort besonders laut gerufen haben, einmal darüber nachgedacht, dass es auch an der mangelnden Resonanz liegen könnte. Das vielleicht immer weniger Briefe oder E-Mails die PERRY RHODAN-Redaktion erreichen, dass man schlicht keine Leserbriefe mehr abdrucken kann, weil es keine mehr gibt.

Über die Jahrzehnte hinweg scheinen die Fans träge geworden. Das war schon im STAR TREK-Fandom vor fünfzehn Jahren so, damals starben die gedruckten Fanzines, um eine kurze Blüte im Internet zu erleben, bevor auch diese Internetseiten im Sumpf der Sozialen Netzwerke versackten. Wir sind zu einem Volk von Medienkonsumenten verkommen. Wir verschlingen alles, ohne etwas zurückzugeben.

Aus diesem Grund sind solche Institutionen wie die LKS oder die Clubnachrichten in den PERRY RHODAN-Heftromanen so wichtig für uns Macher. Vor allem bezüglich der Clubnachrichten meinen viele Fans, dass man darauf verzichten sollte. Ich sage: Nein, dass sollte man nicht! In Zeiten in denen Aktive keinerlei Rückmeldung zur eigenen Arbeit bekommen, sind die Clubnachrichten die letzte Bastion. Hermann Ritter widmet sich dort der Arbeit der Fans, indem er ihre Magazine, Fanzines und Newsletter bespricht. Für manchen von uns ist es inzwischen die einzige Bestätigung, die wir für unsere Arbeit bekommen. Aber jemand der nur konsumiert, kann das natürlich nicht nachvollziehen.

Angesichts dieser Situation wundere ich mich, dass es doch noch so viele von uns gibt, die für das Fandom arbeiten. Die ihre Kreativität nutzen, um anderen Freude zu bereiten, ohne selbst dafür entlohnt und gewürdigt zu werden.

Es scheint ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft zu sein: Wenn etwas nichts kostet, dann ist es nichts wert.

Thriller zum Kirchentag

Quelle: Amazon

Das Buch fiel mir buchstäblich in die Hände. Es rutschte vom Stapel mit den Remittenden. Da ich Kathrin Lange von den Schreibseminaren an der Bundesakademie in Wolfenbüttel kenne, freute ich mich und nahm es gleich mit.

Die Autorin ist ein strenge aber sachverständige Dozentin. Vor allem ihre Tipps zum Plotten von Geschichten sind bei den Seminarteilnehmern sehr beliebt. Aber auch sonst kann Kathrin Lange durch hohe fachliche Kompetenz und große Begeisterungsfähigkeit punkten. Kein Wunder das ihr Roman »40 Stunden« das Spannendste war, was ich seit langem gelesen habe.

Wie schon oft gesagt, habe ich mit Krimis nicht viel am Hut. »40 Stunden« trägt zwar die Bezeichnung Thriller, ist aber vor allem ein richtiger Kriminalroman. Und zwar einer mit vielen Bezügen zu Religion und religiösem Fanatismus.

Zum Inhalt: Faris Iskander suspendierter Kriminalbeamter der Sondereinheit SERV (zur Aufklärung religiös motivierter Straftaten) wird von einem Bombenleger kontaktiert und in ein Attentat verwickelt. Der Attentäter gibt Faris und seinen Kollegen 40 Stunden, um einen Mann zu finden, der an ein Kreuz genagelt und an einen Herzmonitor angeschlossen wurde. Wenn der Mann am Kreuz stirbt, geht irgendwo in Berlin eine Bombe hoch. Das fatale, die Stadt ist voller Pilger, die zum Kirchentag und Papstbesuch angereist sind.

Die ersten drei Kapitel haben es in sich. Getreu dem Motto: »Beginne mit dem Weltuntergang und steigere dich allmählich« schreckt die Autorin nicht vor drastischen Bildern zurück. Ich gebe zu, dass ich eine Weile überlegt habe, dass Buch wieder ins Regal zu stellen. Denn für mein schwaches Gemüt war das zu hart. Doch die Geschichte war zu spannend, als dass ich einfach aufhören konnte und so hielt ich bis zum Ende durch.

Vom Spannungsaufbau über die recherchierten Informationen, bis hin zum Stil, in diesem Roman sitzt eigentlich alles. Kathrin Lange ist Profi und das merkt man an jeder Zeile, ja, an jedem Wort. Besonders gut gefiel mir die Charakterisierung von Faris, dem Helden mit Ecken und Kanten, dessen tiefsitzende Verzweiflung mich sehr gerührt hat. Angehende Krimi-Autoren sollten den Roman unbedingt gelesen haben, um zu verstehen, wie man eine spannende Handlung entwickelt, die den Charakteren genug Raum lässt, sich zu entfalten. Wie man gekonnt Gefühle auf den Leser transportiert und recherchierte Fakten glaubhaft in eine Geschichte einbindet.

Das Einzige was mich etwas enttäuschte, ist die Tatsache, dass ich relativ früh ahnte, wer der Attentäter ist. Weil ich Texte meist sehr aufmerksam lese und mir leicht Details einprägen kann, kam mir die Fähigkeit dieses Mal in die Quere. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich keine Krimis mag.

Fazit: Wer auf Krimis und Thriller steht, der sollte bei diesem Buch unbedingt zugreifen. Der Roman erschien 2014 bei blanvalet. Inzwischen sind drei weitere Geschichten mit dem charismatischen Faris Iskander erhältlich.

Und wer mehr über die Autorin erfahren will, den empfehle ich Kathrin Langes Homepage. Und wer sie mal als Dozentin erleben möchte, sollte sich für ein Seminar zum phantastischen Roman in Wolfenbüttel anmelden. Ich kann nur sagen, dass mich das als Hobbyautorin ein großes Stück voran gebracht hat.

Mein punkiger Beitrag zum Conbuch

Das Conbuch der 2. Perry Rhodan Tage Osnabrück

Vor lauter Urlaub, Redaktionsschluss und Con-Nachwehen habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass ich mit einem Beitrag im Conbuch der 2. PR-Tage Osnabrück vertreten bin. Die etwas ausgefallene Geschichte heißt »Der Weltraumpunk« und handelt von einem jungen Mann, der nach durchzechter Nacht in einer heiklen Situation erwacht. Dabei muss er sowohl den Reizen zweier Androidinnen bestehen, als auch seiner Mutter, die eine unliebsame Überraschung für ihren, dem Punkrock zugeneigten, Sohn hat.

Die Geschichte entstammt einer spontanen Idee und war meine eingereichte Textprobe beim Kurzgeschichtenseminar in Wolfenbüttel. Damals hatte ich nur acht Normseiten zur Verfügung und konnte die Geschichte nicht so zu Ende erzählen, wie ich es gern getan hätte. Weshalb ich sie mit einem offenen Ende versah. Woraufhin mir von einem der Seminarleiter bescheinigt wurde, dass der Plot ziemlich dünn sei. Manchmal braucht es eben länger, um eine Geschichte zu erzählen. Ich nutzte die Gelegenheit, den Text zu überarbeiten und einen neuen, originellen Schluss zu schreiben.

Dass die Geschmäcker von Lesern höchst unterschiedlich sind, beweist die Tatsache, dass meinem Mann der neue Schluss der Geschichte nicht so gut gefällt, wie das offene Ende zuvor. Mir war jedoch wichtig die Geschichte so zu erzählen, wie ich sie geplant hatte. Und ich war froh, dass sie im Conbuch einen Platz gefunden hat.

Denn in der kleinen Publikation ist sie in bester Gesellschaft. Neben weiteren Kurzgeschichten – u.a. von Alexandra Trinley, die ebenfalls einen Text aus einem Schreibseminar verarbeitete und einer originellen Erzählung von Norbert Fiks, in der er die »Helden seiner Jugend« wieder auferstehen und interagieren lässt – finden sich viele spannende Texte zu Perry Rhodan und Co.

Das Conbuch ist im Space-Shop der PRFZ erhältlich und kostet für Mitglieder 4 Euro und Nichtmitglieder 7 Euro.

Unterwegs in Sachen Perry

Für alle die sich wundern, dass es die nächsten Tage etwas ruhiger in meinem Blog ist, den kann ich beruhigen. Ich bin das Wochende über in Osnabrück bei den 2. Perry Rhodan Tagen.

Die Anfahrt hat schon mal geklappt. Die Deutschen Bahn zeigte sich von ihrer besten Seite. In acht Stunden Zugfahrt und nur zwei Minuten Verspätung. Gratulation! Genutzt habe ich die viele Zeit für meinen Roman, der jetzt geschätzte 20.000 Zeichen länger ist als gestern. Und ich habe außerdem Dreiviertel des NEO-Romans von Reiner Schorm gelesen. Vielleicht schreibe ich auf der Heimfahrt schon die Rezension.

Nach dem Aufbau des Stands der PRFZ gestern Nachmittag, bei tropischen Temperaturen, haben wir den Abend in großer Runde mit Perry Rhodan-Autoren, -Redaktion und Fans ausklingen lassen.

Ich freue mich schon sehr darauf, heute all die Fans und Fandom-Aktiven, mit denen ich in den vergangenen Monaten gemailt habe, einmal persönlich kennenzulernen.

Der Normalbürger und die Science Fiction

»Was schreiben Sie denn da?«
Ich blicke überrascht von meinem iPad auf. Mein Gegenüber sieht mich auffordernd an. Er ist wie ein Geschäftsmann gekleidet, hat graumelierte Haare und trägt Krawatte und Brille. Ich schätze ihn auf sechzig Jahre. Wir sitzen im ICE und bisher hat er die ganze Zeit über mit seiner Süddeutschen geraschelt. Anscheinend ist ihm nun der Lesestoff ausgegangen, so das er sich jetzt auf mich konzentriert.
»Eine Geschichte«, antworte ich schlicht.
»Aha, und was für eine Geschichte?«
Der will es aber genau wissen, denke ich und mache ein extra dümmliches Gesicht.
»Ich meine, ist es eine Liebesgeschichte oder vielleicht ein Krimi? Wissen Sie, ich liebe Krimis.«
»Nein – Science Fiction!«
Seine Gesichtszüge entgleisen. Er sieht mich an, als hätte ich ihm gerade erklärt, dass ich im Pornogeschäft tätig bin.
»Sie glauben doch nicht etwa an Außerirdische?« Er klingt ehrlich empört.
Ich verkneife mir ein Lächeln. Genau diese Frage hatte ich erwartet. »Was hat das eine mit dem anderen zu tun?«, kontere ich.
»Na, bei dem Zukunftszeugs …« Er spuckt das Wort regelrecht aus. »… geht es doch immer darum.«
Ich protestiere. »Das sind Vorurteile von Menschen, die sich mit dem Genre nie beschäftigt haben.«
Er runzelt die Stirn, bleibt aber stumm.
Ich lasse mich zu einem Lächeln hinreißen. »Science Fiction heißt nicht, dass die Geschichten unbedingt in der Zukunft spielen müssen. Es geht vielmehr darum, wissenschaftlich-technische Erkenntnisse in eine Geschichte zu verpacken, um eine Vision jenseits unserer Realität zu schaffen. Das können gesellschaftliche Themen genauso sein, wie alternative Zeitlinien. Außerirdische sind da nicht zwangsläufig notwendig. Ich könnte zum Beispiel eine Geschichte darüber schreiben, wie die Gesellschaft des Jahres 2017 aussähe, wenn es die beiden Weltkriege in Europa nicht gegeben hätte. Es wäre eine völlig andere Welt und ich bräuchte dazu keine Außerirdischen.«
Sein Stirnrunzeln vertieft sich. »Aber warum zeigt man in den einschlägigen Filmen dann immer Außerirdische?«
»Es ist zwar nur ein kleiner Teil des Genres, der aber bei den Kinozuschauern am besten ankommt. Der Reiz liegt darin das Fremde zu zeigen und es gleichzeitig menschlich zu machen, damit wir es verstehen. Deshalb agieren Außerirdische in den Filmen auch ähnlich wie wir. Sie fallen meistens wie Heuschrecken ein und wollen die Erde für sich kolonisieren. Echte Außerirdische würden völlig anders handeln. Wahrscheinlich würden sie einen großen Bogen um die Erde machen, weil sie mit den aggressiven Bewohnern dieses Planeten nichts zutun haben wollen.«
»Dann glauben Sie wirklich an Außerirdische«, meint er entsetzt.
»Ja! Warum sollten wir in einem unendlich großem Universum die einzig intelligente Lebensform sein? Das wäre eine ziemliche Platzverschwendung, wenn ich den Astronomen Carl Sagan zitieren darf.«
»Aber wenn es sie gäbe, wüssten wir doch davon.«
Ich muss mich zusammenreißen und mir ein süffisantes Lächeln verkneifen. »Warum? Die Entfernungen da draußen sind so groß, dass sie sich unserer Vorstellung entziehen. Lebensformen die diese Entfernungen überwinden können, sind wahrscheinlich so hoch entwickelt, dass wir für sie uninteressant sind. Sie persönlich interessieren sich doch auch nicht für Ameisenhügel im Wald.«
Er räuspert sich und schüttelt dann den Kopf. »Sie scheinen eine intelligente Frau zu sein, warum schreiben sie nicht mal was anderes – einen Krimi zum Beispiel?«
»Ich habe einen Krimi geschrieben«, sage ich spontan.
Die Worte wecken sein Interesse. »Tatsächlich? Wissen sie, ich sehe immer den Tatort, da passieren ja tolle Dinge.«
»Ich finde, dass es in Deutschland zu viele Krimis gibt. Wenn tatsächlich so viele Morde passieren würden, dann hätten wir ein echtes Kriminalitätsproblem.«
Meinen Einwand ignorierend, fragt er stattdessen: »Und ihr Krimi, wovon handelt der?«
»Er spielt im Jahr 5104. Es gibt eine Anschlagsserie, einen Täter, findige Ermittler und die handelnden Personen sind fast alles Menschen.«
Er seufzt und nimmt seine Zeitung wieder hoch. »Na, dann schreiben Sie mal weiter ihr Zukunftszeugs.«
Ich widme mich wieder der Tastatur, in der mein iPad steckt und grinse heimlich in mich hinein.

Die erlebte Situation ist so beispielhaft, dass ich inzwischen die Reaktionen meiner Gesprächspartner schon im voraus erahnen kann. Ich kann nicht sagen, wie oft ich schon ähnliche Diskussionen geführt habe. »Das sind doch alles Spinner!«, bekommt man oft zu hören, wenn man sagt, dass man sich mit Science Fiction beschäftigt. Aber warum hat die SF eigentlich einen so schlechten Ruf? Liegt es an den Klischees, die in den Kinofilmen breitgetreten werden, oder woran? Das SF vom Feuilleton nicht ernst genommen wird, daran hat man sich als Leser und Autor gewöhnt. Aber es mag ein Grund dafür sein, dass es auch in der Bevölkerung wenig anerkannt ist. Dabei hat Science Fiction viel mehr zu bieten als außerirdische Invasionen und durchgedrehte Roboter. Es gibt so viele gute Geschichten, die, würden sie unter einem anderen Label verkauft, viel mehr Menschen begeistern könnten. Wie überall zählt auch hier nur, was draufsteht und nicht das, was drin steckt. Das finde ich mehr als schade.

Dabei macht es keinen Unterschied, dass ich, als mich der Mann im ICE fragte, was ich denn schriebe, gerade nicht an einer SF-Geschichte arbeitete, sondern an meinem Punkroman. Doch ich denke, dafür hätte er noch viel weniger Verständnis aufgebracht.

Die ganze Stadt war plötzlich voller Wal

Die Textzeile stammt aus einem Lied der Punkband Love A. Irgendwie muss das in mein Unterbewusstsein eingedrungen sein, denn vergangene Nacht träumte ich genau davon.

Eine Stadt – an den Häusern klebt brauner Schlamm. Er ist schon getrocknet, denn es staubt, wenn man die Straßen entlang geht. Tage zuvor muss eine Flutwelle die Häuser überrollt haben. Die Mauern sind zwar intakt geblieben, doch in den Straßen und auf den Dächern liegen riesige Wal-Kadaver. Auf einer Fabrikhalle gammelt ein Pottwal vor sich hin und auf den Dächern mehrerer Garagen liegen vier Wahlhaie, die Finnen in den Himmel gestreckt. Ich sehe keine Menschen, nur tote Wale. Irgendjemand hat begonnen die Kadaver einzusammeln. Auf einem großen Platz liegen sie nach Gattung nebeneinander gereiht, vielleicht fünfzig Tiere. Direkt vor mir liegen drei Orcas, weiter vorn entdecke ich Buckelwale. Ich gehe über den Platz und staune. Bei dem Gedanken, warum von den toten Walen kein Gestank ausgeht, wache ich auf.

Mhm! Seltsam, was man so träumt. Manchmal träume ich ganze Spielfilme. Letztens haben ich gegen Terroristen ermittelt. Interessanterweise kann ich mich nach dem Aufwachen noch ziemlich genau daran erinnern, oftmals ergibt es dann aber keinen Sinn mehr. Nur hin und wieder bleibt ein Gedanke oder ein Bild hängen, dass ich interessant finde und das mich über Jahre hinweg verfolgt. Vielleicht sollte ich mir diese Ideen notieren und irgendwann in Geschichten verarbeiten.

Bei Benno

Ich habe lange nichts über mein »punkiges« Geheimprojekt gebloggt. Inzwischen versuche ich jede freie Minute in die Geschichte zu stecken. Nur leider sind die freien Minuten in den letzten Monaten rar geworden. Und ich merke auch, dass ich nicht mehr so oft mit der Bahn unterwegs bin. Denn beim Bahnfahren hatte ich bisher den meisten Rohtext geschrieben. Am heimischen Computer funktioniert das nicht so richtig, da gibt es zu viel Ablenkung drumrum, und wenn es nur der Postbote ist, der klingelt.

Nichtsdestotrotz bin ich bereits am Ende des zweiten Drittels, habe ca. 200 Normseiten mit 300.000 Zeichen beschrieben. Es stockt momentan etwas, da ich noch einiges recherchieren muss. Ich möchte unbedingt noch etwas reinbringen, das ich im Exposé nicht eingeplant hatte, aber ich denke, die Mühe lohnt sich.

Bis ich damit fertig bin, dauert es hoffentlich nicht mehr so lange. Bis dahin, gibt’s hier mal wieder eine kleines Appetithäppchen.

______________

Ich will eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank nehmen und greife ins Leere.
Scheiße, das hatte ich total vergessen, das Bier ist alle. Ich sehe bangend zur Küchenuhr, die mir meine Mutter zum dreißigsten Geburtstag geschenkt hat. Ich habe nie verstanden, warum sie es für notwendig hielt, ihrem »ausgeflippten« Sohn, wie sie es nannte, eine Küchenuhr zu schenken. Die Uhrzeit, die ich dort ablese, rüttelt mich auf und drängt alle anderen Gedanken beiseite.
Es ist zehn nach Sechs.
Mist, die Kaufhalle hat seit zehn Minuten zu. Wo bekomme ich jetzt Nachschub her? Da fällt mir Benno ein. Sein kleiner Getränkehandel, hat sicher noch auf.
Hastig stopfe ich das Leergut in einen alten Plastikbeutel, ziehe die Stiefel an und werfe meine Lederjacke über.
Im Eiltempo renne ich die Treppenstufen hinunter und schwinge mich aufs Fahrrad. Es ist bereits dunkel und ich habe kein Licht am Rad. Das macht die Fahrt über das unebene Kopfsteinpflaster zu einem Abenteuer. Zehn Minuten später erreiche ich Bennos kleinen Laden. Es ist kurz vor halb sieben, und er will gerade die Jalousie schließen.
»Hey Benno, wart mal!«, rufe ich ihm zu.
Der alte Mann streckt den Kopf unter der halb heruntergelassenen Jalousie hervor und winkt.
Benno ist über siebzig, aber noch ganz rüstig und das obwohl er als Invalide aus dem zweiten Weltkrieg zurückgekehrt ist. Er war in Stalingrad und in seinem Körper stecken heute noch Splitter. Doch Benno redet nicht gern über die alte Zeit. Nur wenn er ein paar Bier zu viel getrunken hat, lässt er sich die Erinnerungen daran entlocken. Eigentlich gehört der Getränkehandel seinem Sohn, doch der hat nach ein paar Jahren Arbeitslosigkeit wieder seinen Job im Glaswerk bekommen. Sie haben ihn zurückgeholt, weil er sich mit dem Glasmachen besser auskannte, als die jungen Schnösel aus dem Westen. Den kleinen Laden schmeißt nun Benno und er scheint glücklich darüber zu sein, noch gebraucht zu werden.
Ich schwenke den Beutel mit dem Leergut und komme mit dem Fahrrad kurz ins trudeln.
»Ach der Jens!«, ruft Benno und zieht die Jalousie wieder ein Stück nach oben. »Na mein Junge, haste Durscht?«
Ich stelle das Fahrrad ab und nicke atemlos.
Lächelnd nimmt er mir den Beutel mit den leeren Flaschen ab. Sein schlohweißes Haar quillt unter der Schiebermütze aus Leder hervor. Der blaue Arbeitskittel ist ihm eine Nummer zu groß, dafür aber sauber und gebügelt.
Ich folge ihm in den Laden, der bis unter die Decke mit Getränkekästen angefüllt ist. Nur ein schmaler Gang erlaubt einen Zugang bis zum kleinen Tresen. Der schwere Geruch von Bier und Holz liegt in der Luft.
»Was hätt’ste denn gern?«, fragt Benno während er die Flaschen aus dem Beutel klaubt und in eine leere Kiste sortiert.
»Was is‘n die Woche im Angebot?« Angesichts meiner eher dünnen Finanzen habe ich keine große Auswahl.
»Köstritzer und so ’nen Zeug von ’ner Brauerei aus Franken, aber die Brüh empfehl ich dir nich.«
»Dann sechs Köstritzer und zwei Cola!«
Benno packt sechs Flaschen Bier in den Beutel und geht zu den Kästen mit den Erfrischungsgetränken. Kurz davor dreht er sich zu mir um. »Althergebrachtes oder das süße Gesöff von drüben?«
Ich grinse. »Althergebracht klingt gut.«
Zwei Vita-Colas verschwinden im Beutel.
Benno kommt zum Tresen zurück. Sein rotgeädertes Gesicht lächelt freundlich, die große Warze an seiner Nase, zuckt bei jedem Atemzug. »Da mein Jung.« Er drückt mir den Beutel in die Hand.
Der ist verdammt schwer und ich stelle ihn zwischen meinen Füßen ab.
Mit einem Kugelschreiber kritzelt Benno meinen Einkauf in ein großes Buch und rechnet zusammen. »Das macht sechs Mark zwanzig.«
In meinem Portmonee herrscht gähnende Leere. Außer einem zerfletterten Zehn-Mark-Schein und ein paar Münzen, ist nicht viel übrig. Fieberhaft rechne ich aus, was mich die bestellte Pizza kosten wird und überschlage meinen finanziellen Spielraum. Scheiße! Es reicht nicht.
Benno sieht mir zu, wie ich das Kleingeld zähle und sagt schließlich: »Lass nur, ich schreib’s an. Dann bezahlste halt nächstes Mal.« Lächelnd macht er eine Notiz hinter die Summe in seinem Kassenbuch.
»Danke!« Einerseits fällt mir ein Stein vom Herzen, andererseits beschleicht mich ein klein wenig ein schlechtes Gefühl. Was ist los mit mir? Früher habe ich Kistenweise Bier im Konsum geklaut, ohne daran einen Gedanken zu verschwenden, und jetzt plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich meine Rechnung nicht bezahlen kann. Entweder ich werde wirklich alt oder es liegt an dem netten alten Mann.
Der steht hinter dem Tresen und betrachtet mich mit aufmunternder Miene. Dann blickt er auf seine Armbanduhr und macht eine scheuchende Handbewegung. »Jetzt aber raus. Ich muss zumachen, meine Rosi wartet.«
Benno hat eine Frau? Das ist mir neu. »Ich dachte du bist Witwer?«
Er lacht schallend, während er mich vor sich her aus dem Laden treibt. »Was hast du denn gedacht, dass ich mich einsam ins stille Kämmerlein zurückziehe und es mir jeden Abend selbst besorge? Nee, mein Jung, Rosi und ich sind seit sechs Monaten glücklich verheiratet. Mit allem drum und dran.«
»Du hast nie von ihr erzählt.« Ich ziehe den Kopf ein, um unter der halb heruntergelassenen Jalousie ins Freie zu kommen und drehe mich um.
Benno lächelt seelig und verheißungsvoll, seine hellblauen Augen funkeln. »Berechnung!«, sagt er und fügt verschwörerisch hinzu: »Ihr Jungchen müsst nich’ alles wissen.« Dann strahlt er übers ganze Gesicht.
Unwillkürlich lächle ich zurück. Seine offene Freude ist ansteckend. Insgeheim wünsche ich mir, dass ich in Benno’s Alter auch noch so glücklich bin, wie er.
Er winkt mir kurz zu, bevor er die Jalousie herunterrasseln lässt.
Das Leben steckt voller Überraschungen, stelle ich mal wieder fest und schwinge mich aufs Rad, den Beutel mit den Flaschen halte ich fest in der Hand.

Jubiläumsbeitrag zum 900.

Ich bin selbst ein wenig überrascht von der Zahl, aber dies hier ist mein 900. Blogeintrag.

Wahnsinn!

Sicher war nicht alles wichtig, über was ich in den vergangenen zweieinhalb geschrieben habe. Und das Wenigste davon war brillant. Über einiges würde ich heute vielleicht auch nicht mehr bloggen, aber allein die schiere Menge an Text ist unglaublich. Der füllt inzwischen einen kompletten Aktenordner. Ich weiß das so genau, weil ich den Blog für meine Eltern ausdrucke, damit sie ihn dann ganz altmodisch auf Papier lesen können.

Jeden Tag bloggen, kann mitunter anstrengen, besonders wenn der Tag stressig war. Aber gerade dann hilft mir das Schreiben um runterzukommen. Es pustet das Gehirn frei von den Gedanken, die sich den Tag über festgesetzt haben und die man daheim eigentlich nicht braucht und auch nicht haben will. Ganz egal, ob es sich um Ärger während einer Bahnfahrt handelt oder um Probleme des Alltags. Nach dem Verfassen eines Blogeintrag sind die Gedanken nicht mehr so präsent, weil sie von der Kreativität des Schreibens verdrängt wurden. Damit ist das Schreiben eines Blogeintrag für mich weniger Stress denn Entspannung.

In dem Sinne auf die nächsten 900 Beiträge. Für den 1000. muss ich mir aber wirklich was besonderes einfallen lassen.

Aktivitäten für die PRFZ

Dieser Tage bin ich neben meinem Job hauptsächlich mit allerlei Aktivitäten rund um die PRFZ beschäftigt. Der Verein in dem ich schon seit fast drei Jahren Mitglied bin, bestimmt seit einiger Zeit mein Leben. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, denn ich tue es sehr gern.

Momentan bastle ich am Newsletter mit der Nummer 18. Die Artikel sind bereits beisammen, zum Teil sind sie sogar schon redigiert worden. Es fehlt nur noch das Layout, um das ich mich am Wochenende kümmern werde. Vielleicht schreibe ich auch noch einen kleinen Artikel zur Buchmesse. Mal sehen.

Die SOL 86 ist dagegen fast schon »in trockenen Tüchern«, wie man so schön sagt. Soll heißen, alle Beiträge waren im Lektorat, das Layout steht, es fehlt nur noch der aktuelle Artikel eines PERRY RHODAN-Autors. Von wem, verrate ich aber nicht. Sobald der da ist, muss ich mich noch um das Editorial kümmern und dann steht die Schlussredaktion ins Haus. Und wenn nichts dazwischen kommt, geht die SOL 86 noch Mitte April in den Druck, damit sie pünktlich zum Start der Miniserie TERMINUS bei den Lesern ist. Wir drucken nämlich zum ersten Mal brandaktuelle Informationen zu einer laufenden Serie ab. Und das finde ich unheimlich spannend.

Nebenher koordiniere ich den Stand der PRFZ für die 2. Perry Rhodan Tage in Osnabrück. Das heißt, sobald ich alle Infos habe, muss ich die Shopliste aktualisieren und an den Verantwortlichen für den Stand schicken. Der Con in Osnabrück findet übrigens am 27. und 28. Mai 2017 statt. Fahrkarte und Hotel habe ich schon gebucht und ich freue mich bereits, viele Fans und Aktive aus dem Fandom wiederzusehen.

Warum ich heute über die PRFZ schreibe? Erstens möchte ich ein wenig Werbung machen, denn wir freuen uns immer über neue Mitglieder und zweitens feiert die PRFZ ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Darüber schrieb heute auch PRFZ-Mitbegründer Klaus N. Frick im Blog der PERRY RHODAN Redaktion.

Wer mehr über die 2. Perry Rhodan Tage in Osnabrück wissen will, oder wer sich für die PRFZ interessiert, dem lege ich ein Besuch der Internetseite der PRFZ ans Herz. Wir sind aber auch auf Twitter und bei Facebook.