Christinas Multiversum

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Halloween Nachlese

Zu Halloween gab es mal wieder einen schönen Videoclip von Simon’s Cat.

Ich bin nach wie vor von den Ideen Simon Tofields fasziniert. Auch dieses Mal liefert er wieder witzige Begebenheiten aus dem Leben eines Katzenbesitzers. So lebensnah, dass es eine wahre Freude ist.

Autos mit Persönlichkeit

»Cars« gehört zu meinen Lieblingsfilmen von PIXAR, wenn nicht gar zu meinem Lieblingsanimationsfilm überhaupt. Ich kann mich noch genau an die Faszination erinnern, die mich damals im Kino überwältigt hat. Es waren nicht nur die unglaubliche echt aussehenden Landschaften, sondern vor allem die Geschichte a la »Doc Hollywood« die mich begeistert haben. Umso mehr freute ich mich als 2011 die Fortsetzung in die Kinos kam. Doch wie das mit Fortsetzungen so ist, meistens sind sie schlechter, so war es auch bei »Cars 2«. Die James Bond Persiflage war zwar spannend und lustig, hatte aber nicht die Tiefe ihres Vorgängers.

Seit Donnerstag läuft nun der dritte Teil der Animationsfilmreihe in den Kinos und wir nutzten gestern die Gelegenheit, um ihn uns anzusehen. Nun, ich würde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist tiefgründig und berührend. Ich musste mir an manchen Stellen verstohlen über die Augen wischen. Es steckt viel Wahres in den Szenen. Es geht ums Älterwerden und um Veränderung, aber auch um Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Und da kommen wir zum Knackpunkt. Für einen Kinderfilm, der ja »Cars« im Grunde sein soll, wurde das Thema zu ernst behandelt. Er spricht eher Erwachsene an, welche das Geschehen viel besser nachvollziehen können. Es fehlten die lustigen Stellen, die Gags und die Lockerheit der ersten beiden Filme. Auch gab es für meinen Geschmack zu viele Rennszenen.

Nichtsdestotrotz, die Animationen waren wieder atemberaubend vor allem die Landschaften. Wenn die Autos keine Augen hätten, könnte man glauben, einen Realfilm zu sehen. Da haben die Animationskünstler von Disney neue Maßstäbe gesetzt. Kombiniert mit der Geschichte und den charismatischen Figuren, schufen die Macher um John Lasseter erneut einen Film, der die Tradition von PIXAR hochhält. Die Autos sind echte Persönlichkeiten, mal liebenswürdig, mal richtige Archlöcher, und das macht sie zutiefst menschlich.

»Cars 3 – Evolution« ist ein toller Animationsfilm, den man gesehen haben muss. Ich bin mir nur nicht sicher, ob der Film für Kinder nicht ein bisschen zu ernst ist.

Valerian im Comic

Quelle: Amazon

Der Zufall wollte es, das mir vergangene Woche die Comicversion von Valerian & Laureline in die Hände fiel. Nachdem viele Menschen, die die Comics kennen, sich so negativ zu der Verfilmung geäußert haben, wollte ich natürlich wissen warum. Ich habe innerhalb von ein paar Stunden – es war Nacht und ich zu aufgedreht, um zu schlafen – vier Geschichten der Reihe gelesen. Unteranderem diejenige, die als Grundlage für den Film diente.

Die Geschichten haben ihren Reiz, vor allem wenn man bedenkt, wann sie erschienen sind. Die Zeichnungen entsprechen zwar nicht so meinem Geschmack. Sie erinnern mich zu sehr an einschlägige Comics für Kinder, aber ich kann die Faszination erahnen, die schon Generationen vor mir gepackt hat. Die Storys selbst sind mir zu oberflächlich erzählt, was durchaus an dem Comicstil liegen mag. Die Handlung von »Die Stadt der tausend Planeten« und »Botschafter der Schatten« unterscheidet sich von der im Film in deutlichem Maß. Ich fand die Tatsache, dass es im Comic Laureline ist, die Valerian zu retten versucht, überraschend und hätte mir das auch für den Film gewünscht. Andererseits war die Handlung des Films in vielen Szenen tiefgründiger als im Comic, besonders die Darstellung der Außerirdischen, die ihre Welt verloren haben, hatte im Film mehr Tiefgang und auch die Geschichte, wie die Stadt entstanden war, gefiel mir im Film besser.

Quelle: Amazon

Die anderen zwei Geschichten »Das Land ohne Sterne« und »Willkommen auf Alflolol« überzeugten mich eher durch ihre ungewöhnlichen Ideen, als durch ihre Optik. Auch hier schritt die Handlung manchmal zu überstürzt voran und kratzte für mich nur an der Oberfläche. Gerade solche Geschichten wie die von »Willkommen auf Alflolol« bei der es um die moralische Frage geht: was passiert mit einem terraformten Planeten, wenn die ehemaligen Bewohner zurückkehren? Hier hätte ich mir mehr Auseinandersetzung mit dem Problem selbst gewünscht, als nur zu zeigen, was passiert. Das liegt aber in der Form des Comics begründet, bei der es eben um Handlung geht und nicht um »Geschwafel«. Vielleicht ein Grund, warum ich dem Format des Comics noch nie viel abgewinnen konnte.

Fazit: Ich habe es gelesen, manches gefiel mir besser als im Film, vieles aber auch nicht. Ich würde daher nicht behaupten, dass der Film schlechter als die Comics wäre. Beides hat seinen Reiz und beides muss man als Kind seiner Zeit betrachten. Wobei mich die Lektüre des Comics in meiner Ahnung bestärkt hat, das die Rolle des Valerian eine echte Fehlbesetzung war. Ins Regal stellen würde ich mir die Hefte dennoch nicht, da habe ich Comics gesehen die schöner gezeichnet waren. Die »Djinn«- Reihe von Jean Dufaux und Ana Miralles zum Beispiel.

Katzenkartonagen 1

Floh im Karton

Katzen lieben Kartons.

Warum, weiß ich auch nicht so genau, wahrscheinlich, weil die Pappe schön warm wird, wenn man drauf sitzt, oder auch weil Kartons mitunter zu dunklen Höhlen werden können.

Unsere Katzen haben jeden Karton in Beschlag genommen, den man ihnen hingestellt hat. Egal wie groß oder wie klein er war, es wurde sich reingesetzt und manchmal auch reingezwängt.

Das auf dem Foto ist »Floh« (2001-2014) unsere Diva. Das kleine Sensibelchen hat sich immer nur die besten Plätze zu Schlafen ausgesucht, möglichst warm und weich. Aber Kartons mochte sie auch.

Von Simon’s Cat gibt es jetzt ein zweiteiliges »Best of« von Katzen und Kartons.

Hier ist schon mal Teil 1.

Miezenanimation

In der Rubrik Fun teile ich heute wieder mal ein neues Video von »Simon’s Cat«. Die Trickfilme und Comic-Strips sind so richtig was für Katzenfans.

Ich wünsche viel Spaß!

Bilderbuch zum phantasieren

Quelle: Amazon

Zwei Werke von Torben Kuhlmann stehen bereits bei mir im Bücherregal, jetzt ist auch noch das Dritte dazugekommen.

»Maulwurfstadt« ist deutlich dünner als die beiden Mäuse-Bände (Armstrong und Lindbergh) und es gibt noch einen Unterschied, das Buch enthält so gut wie keinen Text. Dafür ist es mit großformatigen detailreichen Zeichnungen illustriert, welche nicht nur die Geschichte einer Maulwurfstadt erzählen. Im Grunde ist es die Geschichte unserer Welt, kritisch übertragen auf die Mauswurfsgesellschaft. Zuerst waren ein paar Maulwürfe auf einer Wiese. Es kommen neue hinzu, die Stadt wächst und mit ihr der Dreck, Lärm und die Tristesse. Am Ende ist von der Wiese nur ein winziges Stück eingezäuntes Gras übrig. Es beginnt ein Umdenken und auf der letzten Seite, sieht man Windräder statt rauchender Schornsteine.

Einige könnten einwenden, dass dies nicht das richtige Thema für ein Bilderbuch für Kinder ist. Doch ich finde, es ist dem Autor und Illustrator gut gelungen, die Entwicklungen in verständlichen Bildern zu zeigen. Zum Vorlesen eignet sich die Geschichte nicht, aber das ist gar nicht wichtig. Die Zeichnungen regen die Phantasie an. Kinder können hier ihre eigene Geschichten zu den Bildern erfinden und das halte ich fast noch für wichtiger.

Wir Erwachsenen bewundern die kleinen Kunstwerke und entdecken auch nach dem dritten und vierten Durchblättern noch unbeachtete Details. Das finde ich schön.

Das Bilderbuch kostet 14,99 EUR und ist im Buchhandel sowie bei den einschlägigen Online-Portalen erhältlich.

Gratis-Comic-Tag in der Provinz

Unsere Ausbeute vom Gratis-Comic-Tag 2017

Der Blick auf die Karte war ernüchternd. Im Umkreis von 50 Kilometern gab es nur zwei Geschäfte, die beim Gratis-Comic-Tag 2017 mitmachten: die Stadtbibliothek in Rosenheim und die Bahnhofsbuchhandlung in Bad Reichenhall. Weil Letzteres näher lag, fuhren wir heute morgen in die Kurstadt an der Saalach. In der Buchhandlung war es um neun Uhr morgens erstaunlich ruhig. Ich hatte mit großem Andrang, Familien mit Kindern und einem Stand gerechnet, an dem die Comics präsentiert wurden. Zumindest aber mit einem Werbeschild. Stattdessen standen zwei Kartons am Boden neben dem Comicregal. So als hätte der Buchhändler vergessen sie wegzuräumen. Doch dann sah ich das kleine Schild vom Gratis-Comic-Tag. Der junge Mann hinter dem Tresen rief uns zu, das wir diese Comics heute umsonst mitnehmen können. Na, wenigstens wusste er bescheid. Wir sagten ihm, dass wir extra deswegen gekommen waren, und das sie das einzige Geschäft in der Gegend sind, das an der Aktion teilnahm. »Tatsächlich«, sagte er verwundert, schien aber nicht sonderlich interessiert.

Eigentlich darf man beim Gratis-Comic-Tag nur einen Comic pro Person mitnehmen, aber wenn ich die vielen Hefte in den beiden Kartons betrachtete, würden die bis heute Abend niemals weggehen. Zumindest nicht, wenn sie so lieblos rumstanden. Also fragte ich, ob man auch mehr als ein Heft nehmen kann. Er sagte, dass er kein Problem damit hat und so deckten wir uns mit den unterschiedlichsten Comics ein. Weil wir aber nicht einfach so aus dem Geschäft gehen wollten – ich wäre mir ziemlich schäbig vorgekommen – kaufte ich noch das aktuelle Perryheft und mein Mann einen Donald Duck-Comicband. Damit hat sich die Aktion für den Buchhändler auch ein bisschen gelohnt.

Ich glaube nicht, dass sich noch viele Comicliebhaber aus der Gegend nach Bad Reichenhall verirrt haben. Dafür hätte man das anders aufziehen müssen. Zumindest mit einem Werbeplakat über der Tür und einer Aktion für Kinder und Familien. Wobei ich im Nachhinein feststellte, dass sich die Comics eher an ein erwachsenes Publikum richten. Zumindest die Hefte, die ich mitgenommen haben.

Obwohl ich kein Comic-Fan bin, hatte ich heute Nachmittag viel Spaß mit dem Comic »Herbst in der Hose« von Ralf König, dessen »Barry Hoden« mir schon so gut gefallen hatte und war beeindruckt von einem Comic aus der Djinn-Reihe. Den schicken Sherlock-Manga hebe ich mir für den Schluss auf.

Ehrlich! Die Gratishefte haben mein Interesse geweckt, vielleicht doch mal in den einen oder anderen Comic zu gucken. Und damit hat die Aktion genau das erreicht, was sie sollte. Schöne Idee!

Warum man allerdings auf den Heften die Überschrift »Gratis Comic Tag« mit Deppenleerzeichen geschrieben hat und nicht mit Bindestrich oder zusammen, wird wohl das Geheimnis der Marketingprofis bleiben.

Liebenswerter Osterhase

Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, wie der Osterhase entstand und warum ein Hase Eier legen kann? Die Antworten auf diese Fragen liefert der super sympathischen Werbespot von NETTO für Ostern, den ich gestern bei YouTube entdeckte. Da stimmt alles, die Geschichte, die schöne Animation und die Musik. So muss Werbung aussehen. Obwohl NETTO unter den Discountern keinen so guten Ruf genießt, schaut man sich das Filmchen gern auch öfter an.
Übrigens, gibt es zum Spot auch ein »Making of …«. Das finde ich mindestens genauso spannend.

 

Tag mit Katze

Sehr schön! Die Macher von Simons Cat haben aus vielen Einzelclips einen Film zusammengeschnitten, der einen Tag im Leben eines Katzenbesitzers zeigt. Ich bin ganz hingerissen von dem Streifen, obwohl ich die meisten Clips schon kannte. Aber im Zusammenhang gesehen, machen sie nochmal so viel Spaß. Und das will ich keinem vorenthalten.

Seht selbst.

Und noch ’ne Miez

Endlich ist er erhältlich, der lang angekündigte Film Off to the Vet von Simon’s Cat.

In dem dreizehnminütigen Kurzfilm dreht es sich um einen Besuch beim Tierarzt. Das Novum – der Film ist vollkoloriert. Zusammen mit jeder Menge weiterer Simon’s Cat Filme kann man den Clip bei iTunes, Amazon und im Android-Store herunterladen. Das kostet zwar etwas, ist den Spaß aber wert.

Eine lustige Geschichte, in der sich die meisten Katzenbesitzer wieder erkennen werden und ihre Katzen natürlich auch. Das ist gut beobachtet und liebevoll in Szene gesetzt. Davon möchte ich gern mehr sehen.

Hier ist die Preview von Off to the Vet:

Kätzchen in der Schachtel

Es gibt einen neuen Film von »Simon’s Cat« den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Weihnachten ist zwar vorbei, aber die eine oder andere Geschenkschachtel ist sicher übrig geblieben. Eure Katze, falls ihr eine habt, freut sich darüber. Und für jede Schachtelgröße gibt es die richtige Katze.