Christinas Multiversum

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Neues aus dem Perryversum

Ben Calvin Hary hat ein neues YouTube-Video für die PERRY RHODAN-Redaktion produziert. Es geht darin schlicht um die Frage, wo man denn die Heftromane kaufen kann.

Das ist in der Tat ein wichtiges Thema, denn es wird zunehmend schwieriger an die Perryhefte zu kommen.

In Thüringen zum Beispiel bekomme ich keine NEO-Romane, wenn ich Glück habe, finde ich die Ausgaben der Erstauflage in einem einzigen Zeitungsladen in der Stadt. Aber selbst am Hauptbahnhof in München ist es inzwischen schwierig. Nicht jedes der Zeitungsgeschäfte dort führt noch Romanhefte und wenn, dann sind die in der allerletzten Ecke versteckt, damit sie auch ja nicht gefunden werden. Früher hätte man das schon fast als Verschwörung gewertet, damit die Jugend keinen Schund liest. Aber inzwischen sehen sich die Kids von heute im Internet schlimmeres an.

Auf unserem Dorf in Bayern gibt es gar keinen Perry … Halt! Das stimmt so nicht … Seitdem ich nämlich die NEO-Serie abonniert habe, führt der ortsansässige Lottoladen (in dem es zuvor kein PERRY RHODAN gab) PERRY RHODAN NEO. Was für ein Zufall! Mein Mann schwärmt von früher, als man PERRY RHODAN noch im Edeka kaufen konnte. Aber die Zeiten sind längst vorbei.

Inzwischen bevorzugen viele Leser E-Books. Kein Platzbedarf, einstellbare Schriftgröße, keine Rennerei zum Kiosk und man hat alle Folgen seiner Lieblingsserie immer dabei – das sind natürlich unschlagbare Vorteile. Trotzdem habe ich persönlich lieber ein Heft in der Hand, es riecht nach Papier, man kann es einrollen, damit es in die Handtasche passt und mir tut der Arm nicht weh, nachdem ich eine halbe Stunde gelesen habe. Aber das muss jeder Fan für sich selbst entscheiden.

Unser »neues« Raumschiff

Die neue USS Thor.

Vor gut sieben Monaten kauften wir einen Toyota Yaris, bevor unser Diesel Corsa gar nichts mehr wert war. Er sollte wie der Corsa einen Sternenflotten-Look bekommen. Doch das war schwieriger, als gedacht, weil wir jetzt ein blaues Auto haben und kein weißes mehr.

Aufkleber auf dunklen Untergründen müssen anders aufgebaut werden, damit die Farbe auch gut herauskommt. Das war mit den Dateien, die ich für unseren Corsa gemacht hatte, nicht möglich. Was ich brauchte, war eine Vektorgrafik. Ich habe zwar die entsprechende Software, was mir schlicht fehlte, war die Zeit.

Hinzu kam, dass mein Mann inzwischen überlegte, den Toyota wieder zu verkaufen, weil ihm neben dem üppigen Verbrauch (gegenüber dem Corsa) noch weitere Kleinigkeiten missfallen. Da sich das Angebot, das uns der Opelhändler machte, aber nicht rechnete, beschlossen wir den Yaris jetzt doch zu behalten.

Nächsten Monat hat mein Mann Geburtstag und er wünschte sich von mir, dass ich die Vorlagen für die Aufkleber machte. Das habe ich am Montag endlich getan, und auch gleich einen Termin mit der Folierungsfirma vereinbart. Jetzt kann mein Mann zu seinem Geburtstag sein Auto bekleben lassen. Damit die Angestellten auch wissen, wo sie die Folie aufbringen sollen, habe ich gestern gleich noch eine Fotokollage gemacht. Schauen wir mal, ob es in echt dann auch so gut aussieht, wie auf dem Foto.

Alle Neune!

Wie immer fand am 6. Januar das Trekbowling des Münchner Trekdinners statt. Wir waren zum zweiten Mal dabei und es hat viel Spaß gemacht. Vielleicht nicht so viel wie im vergangenen Jahr, aber immerhin.

Ich muss gestehen, viel Ahnung vom Bowling habe ich nicht. Im letzten Jahr »bowlte« ich zum ersten Mal. Als Jugendliche hatte ich zwar gelegentlich beim Kegelclub meines Vaters die Kegel aufgestellt. – Ja in der Tat, damals machte man das noch mit den Händen. Wofür es den Job eines Kegeljungen bzw. im meinen Fall den des Kegelmädchens gab. Am Ende des Abends wurde man für seine Arbeit auch entlohnt. Ich weiß aber nicht mehr, wie viel ich bekommen habe. – Aber gekegelt habe ich damals nie.

Dafür stellte ich mich am Samstag gar nicht so dumm an. Gut, ein paar Treffer gingen daneben. Aber das lag auch an der Bahn, die hatte einen leichten Linksdrall. Wenn man die Kugel nämlich ganz langsam rollen ließ, bog sie ab der Mitte der Bahn ab und rollte nach Links. Egal, ab dem zweiten Spiel hatte ich mich eingespielt und traf in jeder Runde alle Neune! Problem war nur. Beim Bowling gibt es zehn Kegel (oder wie auch immer die da heißen). Zehn – also einen Strike – schaffte ich nur einmal. Die anderen waren geübter und schneller. Die gehen auch öfter, weshalb ich am Schluss nur auf den drittletzten Platz von 23 Leuten gelandet bin. Mein Mann wurde immerhin Zehnter, trotz oder wegen seiner ausgefallenen Wurftechnik. (Ich hatte zwischenzeitlich Bedenken, er mache bei einem seiner Würfe die Bahn kaputt.)

Da der Italiener bei dem wir vergangenes Jahr anschließend essen waren, dicht gemacht hat, und uns die Preise und das Angebot des Ersatz-Italieners abgeschreckt haben, sind wir nach dem Bowling wieder nach Hause gefahren. Vielleicht findet sich ja im nächsten Jahr ein anderes Lokal. Es muss ja kein Italiener sein.

Fotos und einen weiteren Bericht gibt es im Blog von Sandra.

Schnaps, Schnupfen und das letzte Einhorn

Die Feiertage sind vorbei. Aufatmen ist angesagt, obwohl es in diesem Jahr recht entspannt zuging. Drei Tage bei den Schwiegereltern und ich musste aufpassen, nicht zum Alkoholiker zu werden. Denn außer mir hat niemand mit meinem Schwiegervater aus Solidarität einen Schnaps getrunken.

Am 24. herrschte das schönste Wetter, das man sich vorstellen kann. Den ganzen Tag blauer Himmel und Sonnenschein, dazu war es angenehm kalt und klar. Nach einem ausgedehnten Spaziergang besuchten wir den Gottesdienst. Normalerweise bin ich nicht so Gottesfürchtig, dass ich in die Kirche gehe, aber in diesem Jahr hatte ich Lust darauf, was auch an den Krippenspiel lag, das aufgeführt werden sollte. Ein Rabe (Handpuppe) erzählte die Weihnachtsgeschichte und die kleine Mariadarstellerin spielte alle anderen in Grund und Boden. Das fand ich originell. Nach Bescherung und Abendessen sahen wir uns dann den Film »Das letzte Einhorn« an. Der Streifen ist ziemlich kitschig, das beste daran ist immer noch der Titelsong.

Am 25. schnupfte mein Mann herum und das hätte mir schon zu denken geben sollen. Der Tag stand im Zeichen der Familie. Die Brüder meines Mannes nebst einem Teil ihrer Kinder waren bei den Schwiegereltern zu Gast. Es gab es wie jedes Jahr Sauerkrautwickel mit Brot. Ich machte mir dann doch lieber Sauerbraten warm. Das Wetter war das Gegenteil des Vortags. Nebel so dicht, dass man keine hundert Meter weit sehen konnte. Und am Abend nieste schließlich auch ich durch die Gegend.

Am 26. hatte mich der Schnupfen dann voll erwischt. Da hilft auch der schönste Sonnenschein und das tollste Alpenpanorama nicht, wenn die Erkältung nicht enden will und immer neue Symptome austreibt. Nach Grippe, Angina und Dauerhusten kam jetzt noch Schnupfen dazu. Ich denke, so langsam reicht es. Am Nachmittag hatten wir Besuch von Neffe und Nichte meines Mannes. Ich litt am Abend auf der Couch hustend und mit verstopfter Nase vor mich hin.

Ansonsten habe ich über die Feiertage zwei paar Socken gehäkelt, dazu Crawling« von Linkin Park in Dauerschleife gehört sowie »Die Schachnovelle« von Stefan Zweig und den NEO von Susan Schwartz gelesen. Ersteres ist wirklich brillant. Zum NEO werde ich morgen etwas schreiben. Literarisches war es auch, was ich geschenkt bekommen habe. Zum einen den neuen Roman von Ken Follett und zum anderen ein Hörbuch mit Kurzgeschichten von Sherlock Holmes, gesprochen von Benedict Cumberbatch. Fürs Auge bekam ich den Bildband von Hans-Werner Sahm, den ich mir schon lange gewünscht habe. Ich bewundere die Gemälde des Künstlers und habe seit vielen Jahren einen Kunstdruck von ihm über meinem Bett in Saalfeld hängen.

Alles in allem war es ein ruhiges Fest und ich habe durch meine Dauererkältung sogar ein paar Kilo abgenommen.

Erotisches Gebäck

Erotik-Cookies

Der Advent steht vor der Tür und wie für so viele bedeutet das auch für mich und meinen Mann, dass wir wieder backen werden. Insbesondere Elisenlebkuchen und die Speziallebkuchen nach Siebenbürgen-Sächsischen Rezept in Form von Raumschiffen und Figuren aus Star Wars und Star Trek stehen auf dem Programm.

Dieses Jahr möchte ich noch etwas Besonderes backen. Der Grund ist die schwarze Zuckerschrift, die ich vor kurzem erstanden habe und bei der ich sofort eine Idee im Kopf hatte – Plätzchen mit einem Hauch von Erotik. Die hatte ich vor einigen Jahren meinem Mann einmal zum Geburtstag geschenkt.

Ich gebe zu, sie sind nicht einfach herzustellen. Weil ich aber komplizierte Dinge liebe, werde ich in diesem Jahr einen verregneten Novembernachmittag nutzen und liebevoll ein paar Mürbteigplätzchen dekorieren. Mit ruhiger Hand und etwas Fantasie kann man damit ein Lächeln auf das Gesicht von Männern, wie auch Frauen zaubern. Bis es soweit ist und ich das Ergebnis präsentieren kann, zeige ich hier schon mal die Erotik-Cookies von vor ein paar Jahren.

Neu bestromt

Es gab einen guten Grund, warum ich gestern nicht gebloggt habe. Wir haben endlich unser neues Auto in Empfang nehmen können.

Es leuchtete schon von Weitem. Das einzige blaue Auto auf dem Hof des Autohändlers. Nach dem wir jetzt sechs Jahre ein weißes Auto gefahren haben, muss ich mich erstmal dran gewöhnen. Es bekommt aber noch ein weißes Dach, weil das Schwarze im Sommer unpraktisch ist, da wird es zu heiß im Auto.

Schon im Januar klagte mein Mann, er würde gern ein neues Auto kaufen. Ich war von der Idee nicht so begeistert. »Wieso denn, es fährt doch und es ist noch nicht so alt«, waren meine Argumente. Noch im März versuchte mich mein Mann davon zu überzeugen, in dem er mir vorrechnete, was wir für unser Auto bekommen würden. Ich verstand trotzdem nicht, warum wir ein neues Auto brauchen. Doch da begann der Diesel-Abgas-Skandal und unser Auto verlor innerhalb eines Monats 1000 Euro an Wert. Da wachte ich endlich auf und wir gingen zum Autohaus und bestellten den Wagen, den sich mein Mann in Stundenlanger Recherche am Computer konfiguriert hat.

Jetzt ist er da und von der Motorisierung sind wir jetzt richtig umweltfreundlich. Das neue hat nämlich einen Hybridantrieb. Kein Diesel mehr, weniger Verbrauch (auch wenn bisher unser Corsa mit 4 Litern nicht wirklich viel geschluckt hat) und keine Befürchtung, dass man aus den Städten ausgesperrt werden könnte.

Am Freitag starten wir unsere erste größere Tour. Ich werde davon berichten und mit einem Foto dokumentieren.

Es soll Männer geben, die sich extra Geruchsspray mit Neuwagen-Duft kaufen. Also ich finde den Geruch von neuen Autos widerlich. Jedes Mal hat man die Nase voller Kunststoff, wenn man ins Auto steigt. Wie man sowas mögen kann, ist mir unbegreiflich.

Auf Shoppingtour

Eigentlich bin ich eine völlig untypische Frau. Zum Beispiel bin ich überhaupt nicht shoppinggeil, wenn es um Klamotten, Schuhe und Handtaschen geht. Bei Bastelsachen und Perlen sieht es dagegen ein bisschen anders aus. Aber auch das hat schwer nachgelassen, seit ich dem Schreiben mehr Spielraum in meinem Leben eingeräumt habe. Normalerweise kaufe ich nur ein, wenn ich etwas wirklich brauche. Spontankäufe mache ich höchst selten. Und in dem Dorf, in dem ich lebe, hat man ohnehin nicht so viele Möglichkeiten.

Bei meinem Mann ist der Drang zum Einkaufen schon stärker ausgeprägt, aber auch das hält sich in Grenzen. Heute haben wir jedoch eine Ausnahme gemacht. Kurzentschlossen sind wir am Nachmittag zum Shoppen gefahren, wie es so schön heißt. Ganz einfach weil … mein Mann seit Wochen ungeduldig auf die Lieferung unseres neuen Autos wartet. Wir haben das Auto im Mai bestellt und der Händler in Norddeutschland hatte es auch schon Anfang Juli erhalten. Das der Transport von dort bis zu uns so lange dauert, konnte ja keiner ahnen. Es sollte bis zum 27. Juli geliefert werden, aber die Spedition bekommt es irgendwie nicht auf die Reihe und so kommt es wahrscheinlich erst in der nächsten Woche. Ich kann verstehen, dass dies frustrierend ist, vor allem für meinen autoaffinen Mann. Jedenfalls meinte er heute nach dem Mittagessen: »Komm, lass uns zum Mediamarkt fahren und eine Kamera und ein iPad kaufen. Ich brauche unbedingt ein neues Spielzeug, wenn ich schon so lange auf das Auto warten muss.«

Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Wir nutzten gleich die Gelegenheit, um vorher noch kurz ins Kaufland zu schauen, wo wir dann mehr für meine Eltern einkauften, als für uns selbst. Anschließend fuhren wir zum Mediamarkt und fanden auch gleich, was wir suchten … nur keinen Verkäufer. Auf der Suche nach jemanden, den man fragen konnte, gingen wir am Regal mit den Handys und Smartphones vorbei. Und da lächelte es mich an … ein iPhone SE – klein, rosa und zu einem vernünftigen Preis (günstiger als bei Amazon).

Nachdem mein zehn Jahre altes Nokia in der letzten Zeit häufig Aussetzer hatte und ich den Akku inzwischen fast alle vier Tage laden muss, ohne das ich telefoniere, bin ich gezwungen, mir so langsam mal ein neues Mobiltelefon zuzulegen. Und nein, keines der normalen Handys, die dort im Regal lagen, übte auch nur den Hauch eines Reizes auf mich aus. Nur das kleine rosa Ding von Apple strahlte mich an. Machen wir es kurz – ich wurde schwach. Leider hatte diese Filiale es nicht mehr in rosa vorrätig, aber man hat es für mich bestellt. In zehn Tagen kann ich es dort abholen und bin dann Smartphone-Besitzerin.

Hm! Ich habe mich ja lange gewehrt, aber letztendlich komme ich um den Kauf eines Smartphones nicht herum. Seien wir ehrlich, heutzutage ist man ohne so ein Teil aufgeschmissen, vor allem, wenn man wie ich, öfter mit der Bahn fährt. Und wenn es dann auch noch so schick aussieht … nun ja, da kann man als Frau einfach nicht nein sagen, oder?

Wohnwand, Teppichsuche und anderes

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Dieses Bild bin ich noch schuldig. Unsere Wohnwand steht und ist wieder eingeräumt. Großes Lob an meinen Mann, der das am vergangenen Wochenende ganz allein machen musste, während ich bei meinen Eltern in Thüringen war. Ich finde, er hat es sehr schön gemacht.

Heute waren wir noch im Möbelhaus und haben eine Schubladenbox für eines der unteren Fächer gekauft. Damit der ganze Krimskrams nicht so offen im Schrank herum liegt. Und wir haben nach einem neuen Teppich Ausschau gehalten. Leider vergeblich. Irgendwie hat uns keiner so richtig gefallen. Diejenigen, die vom Motiv gepasst hätten, waren zu groß oder zu dünn und bei denen die Größe stimmte, gefiel uns das Design nicht. Da müssen wir doch noch mal im Katalog schauen.

Anschließend wartete ich eine Stunde vergebens bei meinem Arzttermin. Kurz bevor ich dran war, wurde der Arzt zu einem Notfall gerufen. Jetzt muss ich nächsten Freitag nochmal dahin. Dafür waren mein Mann und ich anschließend im Pasta Arte in Traunstein essen. Das kleine italienische Bistro hat sich auf exklusive Nudelgerichte spezialisiert. Viele davon sind vegetarisch, aber es gab heute auch Gerichte mit Fisch und Rinderfilet. Das ungewöhnliche an Pasta Arte ist, das es dort keine Speisekarte gibt, sondern die Gerichte jeden Tag vom Koch individuell festgelegt und auf Tafeln angeschrieben werden. Damit ist man Saisonal und als Stammgast kann man sich jeden Tag überraschen lassen. Die Preise sind moderat und für die Qualität des Essens absolut in Ordnung. Wir gehen immer wieder gern dorthin. Heute konnten wir uns unsere Spagetti sogar draußen schmecken lassen.

Zum Abschluss gab es noch ein Eis beim Italiener am Maxplatz, der hat nämlich die Sorte »Dunkle Schokolade« im Angebot. Göttlich!

Mein punkiger Beitrag zum Conbuch

Das Conbuch der 2. Perry Rhodan Tage Osnabrück

Vor lauter Urlaub, Redaktionsschluss und Con-Nachwehen habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass ich mit einem Beitrag im Conbuch der 2. PR-Tage Osnabrück vertreten bin. Die etwas ausgefallene Geschichte heißt »Der Weltraumpunk« und handelt von einem jungen Mann, der nach durchzechter Nacht in einer heiklen Situation erwacht. Dabei muss er sowohl den Reizen zweier Androidinnen bestehen, als auch seiner Mutter, die eine unliebsame Überraschung für ihren, dem Punkrock zugeneigten, Sohn hat.

Die Geschichte entstammt einer spontanen Idee und war meine eingereichte Textprobe beim Kurzgeschichtenseminar in Wolfenbüttel. Damals hatte ich nur acht Normseiten zur Verfügung und konnte die Geschichte nicht so zu Ende erzählen, wie ich es gern getan hätte. Weshalb ich sie mit einem offenen Ende versah. Woraufhin mir von einem der Seminarleiter bescheinigt wurde, dass der Plot ziemlich dünn sei. Manchmal braucht es eben länger, um eine Geschichte zu erzählen. Ich nutzte die Gelegenheit, den Text zu überarbeiten und einen neuen, originellen Schluss zu schreiben.

Dass die Geschmäcker von Lesern höchst unterschiedlich sind, beweist die Tatsache, dass meinem Mann der neue Schluss der Geschichte nicht so gut gefällt, wie das offene Ende zuvor. Mir war jedoch wichtig die Geschichte so zu erzählen, wie ich sie geplant hatte. Und ich war froh, dass sie im Conbuch einen Platz gefunden hat.

Denn in der kleinen Publikation ist sie in bester Gesellschaft. Neben weiteren Kurzgeschichten – u.a. von Alexandra Trinley, die ebenfalls einen Text aus einem Schreibseminar verarbeitete und einer originellen Erzählung von Norbert Fiks, in der er die »Helden seiner Jugend« wieder auferstehen und interagieren lässt – finden sich viele spannende Texte zu Perry Rhodan und Co.

Das Conbuch ist im Space-Shop der PRFZ erhältlich und kostet für Mitglieder 4 Euro und Nichtmitglieder 7 Euro.

Im Labyrinth der Umleitungen

Der Pfingstsonntag begann regnerisch. Gleich nach dem Frühstück checkten wir aus unserem Hotel aus und fuhren in Richtung Ulm. Auf geradem Weg war das aber nicht möglich, weil alle paar Kilometer die Straße gesperrt war. Eine Umleitung nach der anderen blockierte unseren Weg. Ich hatte die Karte auf dem Schoß und lotste meinen Mann quer durch die schwäbische Pampa. Denn wenn wir nach den Umleitungsschildern gefahren wären, wären wir wahrscheinlich nie dort angekommen, wo wir in wollten. Der Wust an Umleitungsschildern war am Ende so groß, dass man nicht mehr wusste, welches Schild zu welcher Umleitung gehörte. Zumindest kam man an Ortschaften vorbei, von denen man nicht mal geahnt hätte, dass es sie gibt. Außerdem war kaum Verkehr und so war die Fahrerei nicht so stressig.

Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir auf einer Geburtstagsfeier. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen. Und als wir am späten Nachmittag auf der A8 nach Hause fuhren schien sogar die Sonne vom weißblauen Himmel.

Heute habe ich erstmal die Fotos gesichtet und fügte die Besten zu den Blogeinträgen dazu.

Interessante Ortschaften am Wegesrand.