Christinas Multiversum

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Bei den Miezen in München

Das Wetter war zwar nicht besonders. Es war kalt und es schneite, aber das hielt uns nicht davon ab, wieder einmal den Katzentempel in München zu besuchen.

Das Katzencafe in der Türkenstraße eröffnete Mai 2013 und erfreut sich großer Beliebtheit. Es gibt allerlei vegane Gerichte, leckere Kuchen und Heißgetränke, wahlweise mit Biomilch oder veganer Milch. Ich versuchte gestern einen Cappuccino mit Macadamia-Milch und einen Pfirsich-Chia-Kuchen, was beides sehr lecker war. Das Café war bis zum letzten Tisch besetzt. Von den Katzen war zunächst nicht viel zu sehen. Erst nach einiger Zeit kamen sie aus ihrem persönlichen Rückzugsort, die Schnauze leckend. Da waren wir wohl gerade zur Raubtierfütterung gekommen. Der dicke rote Kater mit den drei Beinen nahm wieder seinen Lieblingsplatz ein, an dem ich ihn schon beim letzten Besuch ausgiebig habe streicheln dürfen. Auch dieses Mal ließ er sich von den Besuchern kraulen und streicheln. Der Chef der Bande ein dicker schwarz/weißer Kater platzierte sich wieder oben auf dem Tresen neben der Kuchentheke.

Leute die jetzt sagen, das ist doch unhygienisch, kann ich beruhigen. An der Theke werden nur die Reservierungen aufgenommen, das Essen und auch der Kuchen kommt aus der Küche. Dafür holen die Mitarbeiter den Kuchen aus der Kühltheke und bringen ihn wieder zurück. Die Katzen kommen zu keiner Zeit mit dem Essen in Berührung und hüpfen auch nicht auf die Tische.

Wir blieben etwa eine Stunde. Ich machte ein paar weniger gut gelungene Fotos. Nach und nach leerte sich das Café, so dass es nach 17 Uhr angenehm ruhig wurde. Das Publikum bestand zumeist aus jungen Studentinnen, oder Müttern mit Kindern.

2 Responses to “Bei den Miezen in München”

  1. März 23rd, 2018 at 7:04

    Johannes Kreis says:

    Wunderbar: die Katze auf dem Tresen, die das Tablet im Blick hat. Kann man bei ihr auch bestellen? :)

  2. März 23rd, 2018 at 9:45

    Christina Hacker says:

    Ich war überrascht, wie entspannt die Katzen waren. Es war ja an dem Nachmittag ziemlich voll in dem Laden. Aber die ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Auf Anfrage bekam man als Gast sogar Leckerlies zum verteilen.

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